Auf ein ereignisreiches Jahr mit vielfältigen Aktivitäten konnte beim Obst- und Gartenbauvereins von Strössendorf Rückschau gehalten werden. Allerdings verdeutlichte die Jahreshauptversammlung auch, dass sich die Mitglieder auf Vorstandssuche begeben müssen, da Erster Vorsitzender Jan Riedel aus familiären und beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellte.
Zweite Vorsitzende Brigitte Jetschina kündigte an, dass die Suche nach einem neuen Vorsitzenden auch bei der nächsten Vorstands- und Ausschusssitzung im Mittelpunkt stehe. Mit einer stärkeren Arbeitsteilung bei den unterschiedlichen Aufgaben solle zudem versucht werden, die Vorstandsmitglieder nicht mehr ganz so stark zu belasten.
In der fortschreitenden Diskussion wurden mehrere Mitglieder angesprochen, doch erklärte sich niemand bereit, für den Vereinsvorsitz zu kandidieren. Dritte Bürgermeisterin Almut Schuhmann, die die Grüße der Gemeinde und des Gemeinderates von Altenkunstadt überbrachte, würdigte dabei auch die Tätigkeit des Vorsitzenden Jan Riedel, der eine gute Arbeit geleistet habe, dessen Gründe jedoch auch zu akzeptieren seien.
Andererseits bestehe der Obst- und Gartenbauvereins von Strössendorf bereits 130 Jahre, verfügte über eine engagierte Jugendgruppe und rüstige und aktive Rentner, hilfsbereite Mitglieder und unter diesem Gesichtspunkt sollte es gelingen, wieder einen neuen Vereinsvorsitzenden zu finden.
In der allgemeinen Aussprache, hier hatte die Vorstandschaft über die Anschaffung einer kleinen Obstpresse und eines Krauthobels informiert, bat Wilfried Sünkel namens des Rentnertrupps eine Motorsense und Heckenschere anzuschaffen, denn bei ihren Aktivitäten für die Dorfverschönerung haben alle bisher nur ihre eigene Arbeitsgeräte verwendet.
Das Ortsbild von Strössendorf wurde von Roland Schöps aufgegriffen und er meinte, nachdem an der Ortsverbindungsstraße nach Weidnitz Baumfällaktionen erfolgt seien, ob künftig nicht eine Baumallee in diesem Abschnitt für ein ansprechenderes und besser strukturiertes Bild sorgen würde, als wild wuchernde Sträucher und alte Pappeln.
In seinem Rechenschaftsbericht hatte Jan Riedel eingangs an die vielen Aktivitäten wie das Christbaumverbrennen, eine Kräuterwanderung, den Besuch der Landesgartenschau, den interessanten Vortrag von Herbert Sachs über Kenia und den Kirchweihflohmarkt hingewiesen.
Ein perfektes Wetter und ein erfreulicher Besuch verliehen dem gemeinsamen Dorffest mit der Freiwilligen Feuerwehr ihre Prägung. Dieter Radziej