Im Gewerbegebiet "An der Lembacher Straße" in Kirchaich wird sich ein weiterer Betrieb niederlassen. Der Gemeinderat Oberaurach befürwortete in seiner Sitzung am Mittwoch den Bauantrag. Der Garten- und Landschaftsbaubetrieb errichtet eine Halle mit einer Fläche von gut 900 Quadratmetern, erfuhr der Rat.
Das Gewerbegebiet wurde erst erweitert, die Erschließung ist noch nicht ganz abgeschlossen, deshalb müssen mit dem Bauwerber noch einige Details geklärt werden. Der Bauantrag entspricht jedoch dem Bebauungsplan und wurde befürwortend an das Landratsamt Haßberge weitergeleitet.
Anders verhielt es sich mit der beantragten Errichtung einer landwirtschaftlich genutzten Mehrzweckhalle in der Gemarkung Trossenfurt. Auf diesem Grundstück hatte der Gemeinderat vor zwei Jahren ein Freitiergehege für Schwarzwild genehmigt. Der Antragsteller hatte erklärt, dass er dort verwaiste Frischlinge aufziehen wolle. Die Genehmigung für das Vorhaben im Außenbereich war damals mit der Auflage verbunden, dass die gesamte Anlage einschließlich Einfriedung umgehend zurückgebaut werden muss, wenn die Nutzung entfällt. Das Gegenteil war jetzt Inhalt des neuen Antrags, nämlich Erweiterung der Tierhaltung auf Schafe und Ziegen und Bau einer 132 Quadratmeter großen Halle. Eine landwirtschaftliche Privilegierung wurde laut Gemeinderat nicht nachgewiesen. Der Gemeinderat lehnte dieses Ansinnen einstimmig ab.
Auf Nachfrage von Julian Bayer informierte Bürgermeister Thomas Sechser (CSU) das Gremium, dass der gemeindliche Bauhof in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma jetzt das umgefahrene Buswartehäuschen in Tretzendorf wieder aufbaue. Über den Kostenersatz streite die Gemeinde jedoch immer noch mit der Versicherung des Busunternehmens. Bei einem Busunfall war das Buswartehäuschen vor einiger Zeit komplett zerstört worden.
Alexander Diem fragte nach der Zukunft des Marswaldspielplatzes in Oberschleichach. Dazu erklärte der Bürgermeister, dass die Bayerischen Staatsforsten bereit seien, den Spielplatz deutlich aufzuwerten: Man versuche, ein Konzept für einen besonderen Erlebnis-Spielplatz zu entwickeln. Das werde noch etwas dauern. Allerdings soll die Gemeinde Knetzgau auf die nötigen Mäh-Arbeiten hingewiesen werden. Der Spielplatz wurde errichtet von den Staatsforsten und liegt auf der Grenze der beiden Kommunen, die sich bereit erklärt haben, immer abwechselnd ein Jahr lang die Betreuung zu übernehmen. Jetzt ist Knetzgau an der Reihe. sw