Das wird ein Fußballfest! Den Verantwortlichen des SV Steinwiesen ist es gelungen für ihre Sportwoche ein attraktives Programm auf die Beine zu stellen.
Beginn ist bereits am morgigen Donnerstag mit einem von mehreren Jugendturnieren und beendet wird die Sportwoche am Sonntag, 3. Juli, mit dem Hauptspiel. Höhepunkt ist nämlich der Auftritt der A-Junioren des 1. FC Nürnberg gegen den Bayernligisten SpVgg Weiden mit ihren beiden Trainern Marek Mintal und Tomas Galasek.
Beide gewannen mit dem Club unter anderem den DFB-Pokal und freuen sich nun auf ein Wiedersehen in Steinwiesen.


Mehrfach Torschützenkönig

Marek Mintal wurde zweifacher Torschützenkönig der 2. Bundesliga, Torschützenkönig in der 1. Liga, DFB-Pokalsieger und spielte für die Nürnberger auch im Europacup. Zuletzt war er für Hansa Rostock und die 2. Mannschaft des 1. FC Nürnberg aktiv. In der Slowakei wurde er zweimal zum Fußballer des Jahres und einmal zum Fußballspieler des Jahrzehnts ernannt, die Nürnberger Fans wählten ihn zur Mittelfeldlegende des Jahrhunderts. Derzeit ist er Co-Trainer der Profis des 1. FC Nürnberg und kümmert sich auch um Belange in der A-Jugend.
Tomas Galasek kam 2006/07 für zwei Jahre zum 1. FC Nürnberg. Er galt als einer der wichtigsten Spieler und war für den Spielaufbau verantwortlich. Gleich in seinem ersten Jahr in Nürnberg gelang der DFB-Pokalsieg.
Nach dem Abgang von Raphael Schäfer zum VfB Stuttgart wurde Galasek für die Saison 2007/08 einstimmig zum neuen Mannschaftskapitän gewählt. In dieser Saison war er auch der Spieler mit den meisten Einsätzen für den Club, stieg aber ab. Bei der anschließenden Europameisterschaft 2008 war er im tschechischen Aufgebot und kam in allen Vorrundenspielen zum Einsatz.
Beide Ex-Profis haben ihr Kommen fest zugesagt. Anstoß der Partie in Steinwiesen ist um 16.30 Uhr. Bereits am Vortag, am Samstag, 2. Juli, treffen ebenfalls um 16.30 Uhr die Teams vom Bezirksligisten SV Friesen und vom Landesligisten TSV Neudrossenfeld aufeinander. Der Eintritt ist bis zwölf Jahren frei, alle anderen Besucher zahlen fünf Euro. oph