Der Gästeführerverein Pottenstein und Fränkische Schweiz möchte zum Weltgästeführertag (21. Februar) einen Einblick in seine Arbeit geben. Die Führungen sind aus diesem Anlass kostenlos.

Man kann den Nachtwächter am Samstag, 16. Februar, um 19.30 Uhr mit seiner Hellebarde und der Laterne durch die dunklen Gassen der abendlichen Stadt begleiten. Dabei erfährt man viel über das Felsenstädtchen mit seinen schönen Fachwerkhäusern. Man wird herausfinden, wie viele Stadttore einst standen und was davon übrig geblieben ist oder welche schreckliche Katastrophe am 1. September 1736 die Stadt heimsuchte und wie viel danach vom romantischen Städtchen neu aufgebaut werden musste. Treffpunkt ist das Tourismusbüro/Rathaus Pottenstein. Dauer circa eineinhalb Stunden. Leitung: Thomas Büttner (zertifizierter Gäste- und Wanderführer). Die Tour findet bei jedem Wetter statt.

Am Sonntag, 17. Februar, um 14 Uhr kann man durch das obere Püttlachtal "Auf den Spuren der ersten Häuslebauer" gehen. Als erster Häuserbauer der Gegend besiedelte der Neandertaler in der Altsteinzeit die Fränkische Schweiz. Mit ihren vielen Höhlen und Felsvorsprüngen bot die Region zahlreiche Aufenthaltsplätze für diese Jäger und Sammler an. Drei dieser Aufenthalts- und Wohnplätze findet man im Püttlachtal bei Pottenstein. Diese werden am Weltgästeführertag gemeinsam angeschaut.

Steffi Ribold (zertifizierter Gäste- und Wanderführer) nimmt Interessierte circa zweieinhalb Stunden lang mit auf eine Zeitreise zu den ersten Siedlungsbauten der Gegend. Treffpunkt ist am "Waldcafé" Pottenstein, oberes Püttlachtal. Ab fünf Personen finden die Führungen statt. red