Die Freie Wählergemeinschaft Maroldsweisach (kurz FWG) positioniert sich. Die Wählergruppe hat im Gasthof "Zur Sonne" in Pfaffendorf bei ihrer Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl am 15. März 2020 die Bewerber für den Marktgemeinderat nominiert.

Zahlreiche Interessierte waren laut FWG-Angaben der Einladung gefolgt. Nachdem die Gemeinderäte Günter Freß und Ramona Schrapel in einer kurzen Einführung über die Ziele der Wählergemeinschaft informiert und dabei vor allem auf die Unabhängigkeit von den etablierten Parteien im Interesse der Bevölkerung hingewiesen hatten, galt es, die Kandidaten für den anstehenden Urnengang zum Gemeinderat zu wählen.

Die aus Sicht aller Anwesenden "starke Liste" wurde in geheimer Abstimmung einstimmig bestätigt. Sie setzt sich aus den folgenden Bewerbern zusammen: Ramona Schrapel (Geroldswind), Günter Freß (Allertshausen), Martin Schramm (Dürrenried), Sven Scheidler (Gückelhirn), Jürgen Krell (Altenstein), Christian Keßler (Hafenpreppach), Robert Müller (Geroldswind), Kerstin Brückner (Marbach), Angelika Bogensperger (Dürrenried), Benjamin Baum (Maroldsweisach), Steffen Beiersdorfer (Dippach), Stefan Bogensperger (Dürrenried), Andreas Binger (Altenstein), Werner Mildenberger (Maroldsweisach) sowie Anja Heinrich (Maroldsweisach) und Wolfgang Schober (Pfaffendorf). Als Ersatz fungieren Antje Bergner (Voccawind) und Anja Baumeister (Maroldsweisach).

Die Kandidaten der FWG hoffen auf einen dritten und träumen von einem vierten Platz am Gemeinderatstisch, um in allen für die Gemeinde notwendigen Ausschüssen mitwirken zu können.

Die FWG Maroldsweisach stellt keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten auf. Sowohl Günter Freß als auch Ramona Schrapel richteten an die Anwesenden den Wunsch, sich in den anstehenden Wahlveranstaltungen aller Fraktionen ein eigenes Bild beider Bewerber für das Bürgermeisteramt zu machen und anschließend frei zu entscheiden, wie es hieß.

Die FWG sieht sich für die bevorstehende Wahlkampagne gut gerüstet und strebt für die Bürger der Marktgemeinde Maroldsweisach faire und sachlich konstruktive Begegnungen an. ft