Klaus-Peter Gäbelein Die Fußballfreunde in der Partnerstadt Wolfsberg schweben auf Wolke sieben. Seit dem Wochenende ist es sicher: der Wolfsberger AC spielt nach seinem 2:1-Heimsieg über Sturm Graz in der nächsten Saison in der Europa Liga.

Für den Verein bedeutet das nicht nur eine sportliche Herausforderung, es ist auch eine Bestätigung für die konstant gute Leistung der letzten Jahre. Schon einmal hatte man vor einigen Jahren dieses Ziel erreicht, war damals aber nach guten Leistungen gegen den mehrfachen deutschen Meister Borussia Dortmund bereits in der ersten Runde ausgeschieden. In einigen Wochen kann man sich erneut mit großen europäischen Spitzenvereinenmessen.

Der Einzug in diesen Cup-Wettbewerb bedeutet für "dieWölfe" gleichzeitig einen warmen finanziellen Regen: Mit dem Erreichen der ersten Runde der Europa Liga hat man drei Millionen Euro Startgeld sicher und hinzu kommen noch weitere Einnahmen für Fernsehrechte. Hinzu kommen die Einnahmen beim Heimspiel in der mit gut 7000 Besuchern gefülltenWAC Arena.

Und auch beim kleineren Amateurclub, dem Wolfsberger ATSV, herrscht Freude. Die Mannschaft liegt derzeit in der Kärntner Liga an der Spitze und wird wohl in die dritthöchste österreichische Liga, die Regionalliga, aufsteigen.

Das kleine Wolfsberg schwebt folglich im Fußball-Freudentaumel. Beim Besuch der Wolfsberger Delegation zum Altstadtfest in Herzogenaurach in knapp vier Wochen wird dann wohl das ein und andere "Siegesbierchen" getrunken werden.