Für 17 junge Christen war es ein ganz besonderer Tag, denn ihnen spendete Erzbischof Ludwig Schick in der Katholischen Pfarrkirche Mariä Geburt das Sakrament der Firmung Bei feierlichem Glockengeläut und einprägsamen Orgelklängen zogen der Oberhirte der Erzdiözese Bamberg und seine kirchlichen Mitbrüder in das Gotteshaus ein und wurden von Pater Kosma Rejmer empfangen. Ihm war die Freude darüber anzumerken, dass Schick wieder einmal nach Altenkunstadt zu einem Firmgottesdienst gekommen war.

Auch Erster Bürgermeister Robert Hümmer entbot Willkommensgrüße und sprach von einen großen Tag für die kirchliche und die politische Gemeinde Altenkunstadt.

Der Erzbischof sprach von einer außergewöhnlichen Zeit; vielleicht sei es aber gerade diese Zeit, die verdeutlicht, wie wichtig der Heilige Geist sei. Schick nannte als wichtige Gaben des Heiligen Geistes Weisheit, Einsicht, Stärke, Frömmigkeit und Gottesfurcht. Er lasse die Menschen erkennen, was wirklich gut im Leben ist. Die Menschen sollten sich daran orientieren, wie Jesus gelebt und was er für die Menschen getan hat, empfahl der Erzbischof. Er sei allen immer mit seiner Liebe begegnet und diese Nächstenliebe sollte man auch heute die Mitmenschen spüren lassen.

Nach der Erneuerung des Taufbundes spendete Schick allen das Sakrament der Firmung und salbte sie mit Chrisam auf der Stirn.

Dann wandten sich die Firmlinge mit Dankgebeten selbst an den Erzbischof und Pater Josef. Dankesworte für die Spendung des Firmsakramentes richtete auch die stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Elisabeth Natterer, an Schick. Sie bezeichnete als eine Freude für die gesamte Pfarrgemeinde, wenn der Oberhirte der Erzdiözese Bamberg nach Altenkunstadt kommt. Sie versäumte es auch nicht, den Mädchen und Jungen dafür zu danken, dass sie den Weg der Firmung selbst aktiv gegangen sind. Natterer ermutigte die Firmlinge, gleichsam Zeugen für Jesus zu bleiben und sich selbst in ihrer Pfarrgemeinde zu engagieren.

Mit dem kirchlichen Segen ging der Firmgottesdienst, an dem aus aktuellem Anlass in diesem Jahr nur die Paten, Eltern und Angehörigen teilnehmen konnten, zu Ende. Dieter Radziej