Friesen — Auch nach vier Spielen wartet der SV Friesen weiter auf den ersten Sieg der neuen Landesliga-Saison. Aber immerhin reichte es am Mittwoch dank einer konzentrierten Abwehrleistung zu einem 0:0 beim TSV Buch. Darauf lässt sich auf jeden Fall aufbauen, wenn heute, 16 Uhr, der FC Pegnitz im Frankenwaldstadion zu Gast ist.
Das sieht auch Trainer Andreas Lang so: "Das war ein Schritt in die richtige Richtung, weil wir im Gegensatz zum 0:5 gegen Röslau die Zweikämpfe angenommen haben." Und weil seine Schützlinge ganz anders aufgetreten sind als zuletzt. Er weiß aber auch, dass nun weitere Schritte folgen müssen. "Was uns fehlt, ist das Selbstvertrauen; dafür bräuchten wir einen Dreier", sagt er auch mit einem Blick auf die Tabelle. Da liegen die Friesener nämlich mit zwei Punkten auf dem vorletzten Platz.
Mit dem FC Pegnitz erwarten die Friesener heute eine sehr spielstarke Mannschaft, die unter der Woche ebenfalls 0:0 gespielt hat. Gegen Hollfeld vergaben die Pegnitzer allerdings Chancen fast im Minutentakt. Wenn sie ähnlich auftreten, wird auf die Friesener Defensive einiges an Arbeit zukommen.
Aber auch im Spiel nach vorne muss mehr kommen. Dessen ist sich der Trainer bewusst, wenngleich die Mannschaft nach dem personellen Umbruch weniger Optionen hat. "Jammern hilft uns aber nicht; wir müssen aus unseren Möglichkeiten das Optimale herausholen, dann werden wir auch Erfolg haben", ist er überzeugt. Heute muss er auf Maximilian Stammberger (Urlaub) verzichten, der in Buch eine gute Leistung gezeigt hat. Dafür ist Frank Fugmann wieder mit von der Partie.
SV Friesen: Kiesewetter/ Kirschbauer - Woitschitzke, Roger, Meyer, Zwosta, Fröba, Fugmann, Krebs, Marzog, Scholz, Köcher, Sudol, Firnschild, Kestel, Gleich, Rebhan. han