Seit einem halben Jahrhundert gehört Kurt Stenzel der Arbeiterwohlfahrt (AWO) an. Bei der Hauptversammlung ehrte der AWO-Ortsverein Ebersdorf sein langjähriges Mitglied.

"Unterprivilegiert"

Was hatte Stenzel bewogen, sich 1969 dem Wohlfahrtsverband anzuschließen? AWO-Kreisvorsitzender Hubert Joppich und AWO-Ortsvereinsvorsitzender Ronald König wollten es wissen: "Die Arbeiterschaft war damals noch in vielen Bereichen unterprivilegiert", nannte der Jubilar als Grund für seine Entscheidung. Mit seiner Mitgliedschaft habe er das Ziel verfolgt, die AWO und ihr Engagement zu unterstützen. Bis heute ist Kurt Stenzel der AWO treu geblieben. Zuvor hatte der AWO-Ortsverein Ebersdorf auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Ronald König erinnerte an die Montage einer Haltestange im AWO-Bürgertreff, die eine Erleichterung bei der Sturzprophylaxe darstellt. Der AWO-Ortsverein hatte den Großteil der Kosten übernommen, auch die Gemeinde beteiligte sich mit einem Zuschuss. Im Frühjahr hatte der Ortsverein einen Kreativmarkt am AWO-Bürgertreff organisiert.

AWO-Kreisvorsitzender Hubert Joppich und AWO-Geschäftsführer Carsten Höllein informierten über die Kreiskonferenz 2020 in Bad Rodach. Zu Delegierten wählte die Versammlung Kurt Stenzel und Ronald König. Außerdem schlug der AWO-Ortsverein Ronald König als Beisitzer für den neuen AWO-Kreisvorstand vor. Als Revisor kandidiert Kurt Stenzel. cahö