Einstimmig entschied sich der Rannunger Gemeinderat für den neuen Pflaster- und Plattenbelag auf dem Schul- und Kirchhof. Der Gemeinderat hatte am 11. Februar eine halbtägige Rundfahrt unternommen, um Beläge auf Plätzen in der Nachbarschaft zu besichtigen. Am besten gefiel der Belag in Strahlungen. Allerdings ist noch eine Abstimmung mit der Kirchenverwaltung nötig, so Architekt Johannes Hahn.
Der Gemeinderat genehmigte auch den Bauantrag für das geplante Nebengebäude auf dem Schul- und Kirchhof. Es soll einen Jugendtreff und einen Schankraum, jeweils mit Nebenräumen, umfassen und einen Grundriss von sieben mal 18 Meter haben.


Kosten womöglich senken

Werner Keller meinte, 16 Meter seien klein genug. Sonst müsse der Eingang zum Kinderspielplatz verlegt werden. Man könne die Kosten unter Umständen durch eine andere Bauweise senken, schlug Bürgermeister Zehner vor. Die Entscheidung für den Bauantrag fiel schließlich mit zehn zu zwei Stimmen.
Bürgermeister Zehner schlug vor, den Bauwagen auf dem Gemeindegrundstück am Sportgelände zu entfernen, da er sich in keinem sicheren Zustand befinde. " Bauzustand, Brandgefahr" heißt es in der Verwaltungsvorlage. Der Wagen sei früher als Jugendtreff genutzt worden, jetzt aber nur noch ein- bis zweimal pro Jahr für Feierlichkeiten.


Machen, was nötig ist

Dann aber hieß es, der Wagen werde doch vier- bis fünfmal pro Jahr genutzt. "Dann sollten wir ihn eventuell doch stehen lassen" meinte Bürgermeister Zehner. "Da steckt viel Arbeit in Eigenleistung drin", ergänzte Yvonne Seufert (Rannunger Bürgerliste). Auch sie plädierte dafür, den Wagen stehen zu lassen. "So geht das nicht weiter, es kann nicht sein, dass der Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung nicht wissen, was da läuft", meinte Werner Keller. "Wir machen, was an Sicherheitsmaßnahmen nötig ist", sagte der Bürgermeister zu.
Der Rannunger Gemeinderat stimmte schließlich einstimmig dafür, den Wagen stehen zu lassen. mdb