Alles in allem zeigte sich der Spielertrainer der SpVgg Lauter, Jonas Cron, nur bedingt mit dem vierten Platz in der Fußball-Kreisklasse Bamberg 1 zufrieden. Es wäre mehr möglich gewesen, doch hatte das Team gewisse Anlaufschwierigkeiten, als es in den ersten acht Partien fünfmal als Verlierer hervorging, sich jedoch im weiteren Verlauf enorm zu steigern wusste.
Die zweite Hälfte der Vorrunde und auch die Rückrunde passten, doch war der Abstand nach oben zum SC Kemmern und zur DJK Gaustadt einfach zu groß, um diese beiden vom der Spitze zu stoßen. Sie nahmen letztlich auch verdientermaßen die lukrativen Plätze ein. Als Stärken der Lauterer nannte Cron unbestritten die Offensive mit Torjäger Christoph Schmitt, der allein 35 Tore erzielte. Mit dieser Ausbeute steht er fast zwangsläufig bei vielen Vereinen auf der "Einkaufsliste", doch wird er auch in der kommenden Saison für die SpVgg auf Torejagd gehen. Nicht ganz zufrieden zeigt sich der Trainer dagegen mit der Defensive, was 51 Gegentore auch aufzeigen. Hier will Cron in der kommenden Saison mehr Stabilität erreichen.
Was den Kader betrifft, wurde es, als die SpVgg einige verletzungsbedingte Ausfälle hatte, teilweise eng, doch letztlich konnte sie diese Ausfälle kompensieren, zumal rund 15 Akteure zum engeren Aufgebot zählen. Im kommenden Spieljahr werden Johannes Philipp (FC Baunach), Christian Auer (FC Oberhaid) und Jugendspieler Lukas Martin das Trikot der SpVgg überstreifen.


Wieder eine gute Rolle spielen

Ziel ist es, auch im kommenden Spieljahr eine gute Rolle in der Kreisklasse zu spielen. Etwas kürzer wollen Patrick Stürmer und Marco Auer treten, sind jedoch bei Engpässen jederzeit bereit, in die Bresche zu springen. Cron, der bereits vor der Trainerübernahme fünf Jahre als Spieler bei der SpVgg Lauter dem Leder nachjagte, fühlt sich im Verein pudelwohl. Das Klima und die Zusammenarbeit mit dem Vorstand, der sportlichen Leitung und das Verhältnis mit der Mannschaft könnten nicht besser sein, sagt der Trainer, zumal er in Ruhe arbeiten könne und alle eine Einheit bildeten. So fiel es ihm auch nicht schwer, ein weiteres Jahr anzuhängen. Am Sonntag, 25. Juni, bittet er seine Männer wieder zur ersten Trainingseinheit. di