Zahlreiche Soldaten- und Kriegervereine aus der Umgebung waren wieder der Einladung des Krieger- und Militärvereins Schlaifhausen zur traditionellen Gedenkfeier für den Frieden gefolgt.
Neben den Kameradschaften oder Fahnenabordnungen aus Ebermannstadt, Gosberg, Hallerndorf, Hausen, Kauernhofen, Kunreuth, Pretzfeld und Leutenbach reihten sich auch die beiden Bürgermeister der Gemeinde Wiesenthau, Bernd Drummer und Hans Schütz, sowie BKV-Bezirksvorsitzender Josef Prosch ein.
Eine große Ehre für die Veranstalter war die erstmalige Anwesenheit des Präsidenten der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung. Trotz eines vollen Terminkalenders und der nicht unweiten Anreise aus Plößberg hatte mit Hans Schiener das Oberhaupt des 80 000 Mann starken und etwa 800 Kameradschaften umfassenden Dachverbands den Weg in das kleine Schlaifhausen gefunden.
Der Fahnenzug zur Kirche "Mutter der immerwährenden Hilfe" sowie der Gottesdienst wurde von der Blaskapelle Poxdorf begleitet. Im Anschluss folgte eine Feierstunde am Ehrenmal.
Vorsitzender Theobald Messingschlager fand in seiner Ansprache mahnenden Worte. Er verwies auf die gegenwärtigen Krisen und Kriege in der Welt. Die Bilder aus Syrien zeigten deutlich, dass selbst im Jahr 2017 der Fortbestand der Kriegervereine in Bayern als Mahner für den Frieden notwendiger und aktueller denn je ist. Die Zeremonie fand mit dem Lied des "Guten Kameraden" und mit der Kranzniederlegung eines Reservisten der Gebirgsjägertruppe aus Bad Reichenhall am Ehrenmal seinen Abschluss.
Anschließend ging es zurück ins Vereinslokal "Ehrenbürg". Erwähnung fand abschließend noch die offizielle Terminierung der 100-Jahr-Feier, die vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 begangen werden soll. red