Zwischen Dienstag und Mittwochfrüh ereigneten sich im Bereich der Polizeiinspektion Hammelburg insgesamt fünf Wildunfälle. Zum ersten Unfall kam es am Dienstag, gegen 5.30 Uhr, zwischen Dittlofsroda und Waizenbach. Ein Hase überlebte die Kollision mit einem Pkw nicht. Am Fahrzeug ist ein Schaden in Höhe von etwa 500 Euro entstanden. Um 21.40 Uhr erfasste ein Pkw-Fahrer zwischen Thulba und Reith ein Reh mit seinem Pkw. Das Tier starb. Der Schaden am Fahrzeug wird auf etwa 4000 Euro geschätzt. Ein 26-Jähriger fuhr um 1.45 Uhr von Euerdorf kommend in Richtung Hammelburg, als stieß auf Höhe Trimberg mit einem Reh zusammen. Das Tier wurde durch den Unfall schwer verletzt und musste durch einen Beamten erlöst werden. Der Schaden am Pkw wird auf ca. 2000 Euro geschätzt. Zwischen Wartmannsroth und Waizenbach überquerte gegen 5.30 Uhr ein Reh die Fahrbahn und wurde von einem Pkw erfasst. Auch hier musste das verletzte Tier mit einem Schuss aus der Dienstwaffe erlöst werden. Am Pkw entstand ein Schaden von etwa 2000 Euro. Etwa zur gleichen Zeit war ein Pkw-Fahrer von Greßthal in Richtung Fuchsstadt unterwegs, als ein Reh die Fahrbahn kreuzte. Er konnte eine Kollision nicht mehr verhindern und erfasste das Reh, das nach dem Zusammenstoß flüchtete. Der Schaden an dem Fahrzeug konnte noch nicht beziffert werden. In allen Fällen wurden die Jagdpächter verständigt. Die Polizei weist erneut darauf hin, dass auf durch Feld-, Flur- und Waldbereiche führende Straßen mit besonderer Vorsicht und angepasster Geschwindigkeit gefahren werden soll, insbesondere während der Morgen- und Abenddämmerung. pol