Bamberg — Jährlich im Herbst finden bei den Schwimmern die "DMSJ", die deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend, statt. Beim oberfränkischen Bezirksdurchgang in diesem Jahr in Coburg haben fünf von acht Mannschaften der SG Bamberg ihr Ticket für das bayerische Finale gelöst.
Zunächst auf Bezirks-, und dann auf Landesebene, haben die Mannschaften die Möglichkeit, sich als eins von sechs Teams jeder Altersklasse und Geschlechts für das Bundesfinale zu qualifizieren. Geschwommen werden Staffeln in den vier verschiedenen Schwimmarten sowie eine Lagenstaffel. Die Gesamtzeiten der Staffeln werden addiert, und die jeweils zeitschnellsten acht Vereine auf Bezirksebene und sechs auf Landesebene qualifizieren sich fürs Bundesfinale.
Die jüngste Bamberger Staffel, E-Jugend mixed (Jahrgänge 2005/06), mit Christopher Weidner, Leonard Maex, Nikita Bergmann, Nina Hofgärtner, Charlotte Hornung sowie Julia und Anna Barth erreichte als schnellste oberfränkische Mannschaft bayernweit den zweiten Platz hinter der SG Mittelfranken in einer Gesamtzeit von 11:54,21 Min. Die starke Leistung der sehr jungen Mannschaft lässt auf eine nochmalige Steigerung im nächsten Durchgang hoffen.
Bei der D-Jugend (2003/04) holte sich die Mixed-Staffel mit Moritz Buchstädt, Louis Streit, Marc Loch, Felix Krapp, Leila Jafoui, Maja Lehner und Valerija Schell den oberfränkischen Titel in einer Zeit von 28:17,91. Da es für gemischte Staffel dieser Altersklasse jedoch keinen Landesdurchgang gibt, kommen sie somit nicht weiter, obwohl sie bayernweit der viertschnellste Verein wären.
Die Mädchenmannschaft der SGB in dieser Alterklasse mit Fabienne Wenske, Tschiggfrey Hanna, Lilly Ferreira, Neele Ofiera, Pauline Söderholm, Julia Hofgärtner und Mara Metzner, die mit einer Disqualifikation über 4 x 100 m Rücken zu kämpfen hatte, errang Platz 3 hinter Hof und Bayreuth. Sie qualifizierte sich nicht.
Auch die Mädchen der Altersklasse C (2001/02) mit Dorothea Rupprecht, Marlen und Luisa Christa, Klara Wicht, Maja Schaal sowie Lea und Sarah Hermann schwammen sich nicht ins Bayernfinale. Sie kamen auf Platz 2 hinter dem SV Bayreuth.

Platz 2 dürfte reichen

Auch wenn die Ergebnisse aus Unterfranken noch nicht vorlagen, hat sich die Bamberger Mädchenmannschaft der Altersklasse B (1999/00) relativ sicher für die bayerischen Meisterschaften qualifiziert. Ebenfalls hinter den Mädchen aus Bayreuth erreichten Corina Schwandner, Elena Kober, Julia-Sophia Scheuermann, Lea Burgis, Anna Hirt, Anna Hermann und Maria Wirth Platz 2 und stehen mit einer Zeit von 25:03,47 Min. auf einem relativ sicheren siebten Platz in der nächsten Runde.
Mit beiden Beinen im nächsten Durchgang stehen die männlichen Kollegen des selben Alters. Mit einem starken Auftritt gewannen Simon Wicht, Phillip Winkelspecht, Benedikt Dörfler, Justus Behrmann, Simon Heise, Paul Sykora und Mark Diller mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor den anderen Mannschaften. Auch auf Landesebene stehen die SGB-Jungs als Dritte mit mehr als einer halben Minute Vorsprung vor der SG Stadtwerke München gut da.
Die ältesten Mädchen der SG Bamberg, die in der Altersklasse A (1997/98) starteten, zeigten ihr Können. Lisa Mursak, Julia Kober, Katrin Krauß, Svenja Schorr, Isabell Linß und Vanessa Förster schwammen sich als Bayerns schnellste Mannschaft mit über einer Minute Vorsprung vor der SG Mittelfranken ins Landesfinale. Für die nächste Runde hoffen Cheftrainer Tushar Sikdar und Michael Schorr auf eine weitere deutliche Steigerung.

Mursak trainiert in den USA

Die Jungs der selben Altersklasse hatten einen ähnlich starken Auftritt und schwammen sich ebenfalls als oberfränkischer Meister ins Landesfinale. Mit einer Zeit von 21:20,01 und fast einer halben Minute Vorsprung können Jonas Mursak, Daniel Fedko, Thomas Stuber, Martin Spörlein, Markus Linß und Dennis Getmanenko optimistisch in den nächsten Durchgang starten, der am Wochenende 1./2.November in Bayreuth stattfindet. Auch wenn Jonas Mursak wegen eines Trainingslagers in den USA als wichtige Stütze der Mannschaft fehlen wird, vertraut Trainer Tushar Sikdar auf seine Schwimmer, die dann zudem von Kai Kisberi und Maximilian Winkelspecht unterstützt werden, die am Bezirksdurchgang nicht teilnehmen konnten. dc