Forchheim — Ein Bürger aus Baiersdorf war am Freitag mit seinem Nordic Skatern im Forchheimer Ortsteil Kersbach unterwegs und wurde dabei Opfer einer Hunde-Attacke.
Der Vorfall ereignete sich um 9.40 Uhr. "Ich befand mich mit meinen Nordic Skatern auf dem Radweg hinter dem Bahnhof in Kersbach, als ich plötzlich von fünf großen bellenden und Zähne fletschenden Schäferhunden gestellt wurde, die sich in den Sträuchern an der Fahrbahn-Böschung aufhielten." Glücklicherweise habe er die Hunde mit seinen Skater-Stöcken auf Distanz halten, den abschüssigen Radweg abfahren und fliehen können. "Drei Hunde verfolgten mich noch etwa 100 Meter weiter, bevor sie von mir abließen", berichtet der Mann.
Es sei nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sich ein Kind oder eine andere wehrlose Person auf dem Radweg befunden hätte, gibt der von den Hunden Gejagte zu bedenken. Es sei allerdings auch nicht das erste Mal, dass er erlebt habe, dass Besitzer von teilweise bissigen und aggressiven Schäferhunden "sorglos und unbekümmert mit ihren Hunden umgehen".
Er habe die Polizei Forchheim informiert und werde Anzeige erstatten, sagte der Betroffene. Ein Sprecher der Polizei Forchheim bestätigte gestern: Der Vorfall sei "aktenkundig"; auch sei der Hunde-Halter von den Beamten ermittelt worden. Vermutlich seien die Tiere aus ihrem Grundstück ausgebrochen. Die Polizei werde nun "Kontakt mit den Behörden aufnehmen". Ein Hunde-Biss wäre eine "fahrlässige Körperverletzung", erklärte der Polizei-Sprecher. Da es dazu glücklicherweise nicht kam, bleibe abzuwarten, was der Betroffene anzeigen wolle. Fest steht, dass sich das Ordnungsamt mit dem Fall beschäftigen und dem Hundehalter möglicherweise eine Maulkorb-Pflicht für seine Schäferhunde auferlegen wird. roe