Schweinfurt — Die Geschichte vom offiziellen Ende des Zweiten Weltkriegs in Schweinfurt wird gerne erzählt: Als die amerikanischen Truppen am 11. April 1945 einmarschiert waren, erfuhren sie, dass sich die Stadtoberen im sogenannten Goethe-Bunker verschanzt hatten. Ein Amerikaner schlug heftig mit dem Gewehrkolben an die Eingangstüre und die wichtigsten Männer der Stadt kamen mit erhobenen Händen heraus . Zum Gedenken an "70 Jahre Kriegsende in Schweinfurt" veranstaltet der Privatmann Nils Brennecke am 11. und 12. April ein Gedenk-Wochenende im Hochbunker A8 in der Ernst-Sachs-Straße, den er gekauft hat.
An beiden Tagen ist der Bunker und damit die Ausstellung "Schweinfurt im Luftkrieg" ab 10 Uhr geöffnet. Vorträge finden in einem größeren, bestuhlten Raum im Kellergeschoss statt. Außerdem hat Nils Brennecke einen Privatmann aus Iphofen gebeten, seine historischen US-Army-Fahrzeuge auf dem Gelände am Bunker zu zeigen. Der Hausherr bietet außerdem an beiden Tagen Führungen durch A8 an und zeigt einen Film, für den er Zeitzeugen befragt hat. Mehr Infos: www.fichtelundsachsbunker.de. kwi