Die Führerscheinstellen im Landkreis Bad Kissingen in den Dienststellen Bad Kissingen-Hausen, Bad Brückenau und Hammelburg arbeiten derzeit am Limit, teilt das Landratsamt in einer Pressemeldung mit. "Unserem selbst gesetzten Ziel, Kunden- und Kundinnenwünsche innerhalb von fünf Arbeitstagen zu erfüllen, können wir derzeit nur bedingt nachkommen", beschreibt Ralph Heinrich, Sachgebietsleiter Verkehrswesen am Landratsamt Bad Kissingen, die Situation.

Teilweise würde die Erfüllung von Terminwünschen bis zu zehn Arbeitstagen dauern. "Wir arbeiten in den Führerscheinstellen bereits unter Volllast. Grund für den derzeitigen Engpass ist vor allem der sogenannte Pflichtumtausch für Führerscheine", berichtet Heinrich.

Rückgabe nach Jahrgang

Das Landratsamt Bad Kissingen wendet sich deshalb an die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises und bittet bei Angelegenheiten rund um den Pflichtumtausch für Führerscheine, aktuell nur die grauen und rosafarbenen Papierführerscheine zum Tausch zu beantragen.

"Und hier bitte strikt nach Geburtsjahrgängen der Führerscheininhaber", sagt Heinrich. Bis zum 19. Januar 2022 sollten die Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958 ihre alten Dokumente zurückgeben. Danach sind die Geburtsjahrgänge 1959 bis 1964 gefragt, im Anschluss alle anderen Jahrgänge.

Plastikkarten erst 2026

Inhaber von Plastikkarten-Führerscheinen starten sogar erst ab dem Jahr 2026 mit der Rückgabe. "Wir werden immer wieder informieren, damit niemand den Termin übersehen kann", verspricht Heinrich. Die neuen Führerscheine nach diesem Pflichtumtausch haben nur noch 15 Jahre Gültigkeit. Es fallen aktuell Gebühren in Höhe von 25,30 Euro für den Umtausch an. Ein Warten bis zum fälligen Zeitpunkt rechnet sich also. red