Bei der Relegationsauslosung zur Bayernliga-Zugehörigkeit 2016/17 war neben dem SV Erlenbach der VfL Frohnlach schon ein Gewinner. Dem VfL reicht in der einzigen Dreiergruppe ein Erfolg gegen den Sieger aus FC Würzburger Kickers II gegen SpVgg Jahn Forchheim.
Urplötzlich hatte sich der Bayerische Fußball-Verband (BFV) entschieden, den SV Erlenbach, Vierzehnter in der Bayernliga Nord, die Relegation zu ersparen. Hintergrund: Sollte der SSV Jahn Regensburg seine Relegation zur 3. Liga erfolgreich gestalten, dann würde ohnehin schon ein Bayernligist fehlen, denn dann spielen die beiden Verlierer der ersten Runde der Relegation zur Regionalliga noch einen Regionalliga-Platz aus. Der SV Erlenbach darf ohne Relegation drin bleiben.
Benachteiligt fühlte sich in der Bayernliga Nord der Fünfzehnte, der ASV Burglengenfeld. Denn wenn man beim ASV schon vorher gewusst hätte, dass Platz 14 zum Klassenerhalt reicht, dann hätten die Verantwortlichen vielleicht anders taktiert. Somit gibt es in diesem Jahr nur elf Releganten zu den beiden Bayernligen, die in drei Gruppen eingeteilt worden sind. Aus jeder Gruppe setzt sich nur der Sieger durch, wird also oder bleibt Bayernligist.
In Gruppe Nord spielen: FC Würzburger Kickers II (Zweiter Landesliga Nordwest), SpVgg Jahn Forchheim (16. Bayernliga Nord) und der VfL Frohnlach (17. Bayernliga Nord). Ausgelost wurde die Paarung FC Würzburger Kickers II gegen SpVgg Jahn Forchheim, das Hinspiel findet am Mittwoch, 25. Mai, ab 18.30 Uhr statt. Freilos hat der VfL Frohnlach. Der Sieger trifft in Runde zwei auf den VfL Frohnlach.
In Gruppe Mitte spielen TSV Kornburg gegen ASV Burglengenfeld und SV Fortuna Regensburg gegen TSV Bogen. Die beiden Sieger treffen in Runde zwei aufeinander und ermitteln einen Bayernligisten.
In der Gruppe Süd spielen FC Deisenhofen gegen SV Erlbach und SV Mering gegen TSV Landsberg. Die beiden Sieger ermitteln einen weiteren Bayernligisten.


SpVgg Weiden gegen
VfL Frohnlach 4:0 (2:0)

Trotz eines 4:0-Sieges am letzten Spieltag gegen den VfL Frohnlach steht die SpVgg Weiden am Ende mit leeren Händen da. Mit Platz vier verpasste man die Teilnahme an der Relegation zur Regionalliga Bayern, auch wenn am Ende nur der direkte Dreiervergleich mit Hof und Großbardorf gegen die Oberpfälzer sprach.
Die ersten 30 Minuten der ersten Hälfte verliefen zäh. Außer einzelnen Bemühungen auf beiden Seiten, etwas Zählbares zu Tage zu befördern, bekamen die 350 Zuschauer nicht viel zu sehen. Dies änderte sich in der 33. Minute, als der Ball nach einer schönen Kombination vor den Füßen von Michael Busch landete. Dieser schob die Kugel geschickt aus spitzem Winkel an VfL-Goalie Jonas Hempfling vorbei in die Maschen. Kurz vor dem Pausentee erhöhte Lukas Hudec wiederum aus spitzem Winkel auf 2:0 (44.).
Die zweite Hälfte konnten beide Mannschaften ausgeglichen gestalten, zwingende Torraumszenen blieben aber Mangelware. Als ein Frohnlacher Spieler dann aber Josef Rodler von den Füßen holte, war die Partie für die Gäste gelaufen. Lukas Hudec verwandelte den fälligen Elfmeter halbhoch (72.). Weiden nun mit dem Willen die Partie nach Hause zu schaukeln, Frohnlach schienen die Kräfte auszugehen. Folgerichtig machte Michael Riester kurz vor Schluss mit einer tollen Einzelaktion den Deckel auf die Partie (89.).


Für Weiden blieb nur Rang fünf

Da der SV Seligenporten seine Partie gegen den SV Erlenbach siegreich gestalten konnte und sich die direkten Kontrahenten aus Hof und Großbardorf unentschieden trennten, bleibt der SpVgg Weiden am Schluss nur der undankbare fünfte Platz. Der VfL Frohnlach muss mit 30 Punkten in die Abstiegsrelegation.
SR: Simon Marx (Großwelzheim). - Zuschauer: 350. - Tore: 1:0 Michael Busch (33.), 2:0 Lukas Hudec (44.), 3:0 Lukas Hudec (72., Foulelfmeter), 4:0 Michael Riester (89.). dm