Der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Wonfurt besichtigte unter anderem im Gemeindeteil Steinsfeld zwei Bauvorhaben.

Das Friedhofskreuz auf dem Steinsfelder Friedhof muss renoviert werden, wobei der aktuelle Standort bestehen bleiben soll. Die am Kreuz befindliche Patina gehöre dazu, um den Sandstein vor Umwelteinflüssen zu schützen, sagte Bürgermeister Holger Baunacher.

Ein Kostenangebot in Höhe von rund 5300 Euro liegt bereits vor. Vor der Auftragsvergabe soll ein Förderantrag an das Landesamt für Denkmalpflege gestellt werden. Mit dem Amt ist auch zu klären, ob eventuell eine Überdachung als Regen- und Wetterschutz angebracht werden kann.

Wasseranschluss

Für die Wasserversorgung bei Veranstaltungen wünschen sich die Steinsfelder einen Wasseranschluss an der Bushaltetestelle in der Ortsmitte. Es soll geprüft werden, ob ein Unterflur- oder Oberflurhydrant besser beziehungsweise kostengünstiger ist. Der Standort könnte entweder nahe dem jetzigen Unterflurhydranten auf der Rasenfläche oder an der rechten Grundstücksseite sein. Der momentan vorhandene Hydrant muss wegen der Mitfahrbank versetzt werden. Es sollen drei Angebote für die Arbeiten und zur Kostenermittlung eingeholt werden. Sobald diese ausgewertet sind, wird eine Entscheidung herbeigeführt. Bürgermeister Baunacher verwies ausdrücklich darauf, dass der neue Wasseranschluss in Zukunft bei jedem dort stattfindenden Fest zwingend zu benutzen ist. Eine andere Anschlussmöglichkeit werde nicht geduldet, sagte er.

Begrünung

Weiterhin erläuterte Baunacher das Vorhaben zur Begrünung diverser Flächen und Feldwege. Zur Ausarbeitung des Vorhabens soll ein Gremium gebildet werden, das aus Bürgermeister, Gemeinderäten und den drei Obmännern des Bauernverbandes besteht. Gespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde (Landratsamt) bezüglich Ausgleichsflächen und Ökokonto müssen geführt werden, erfuhr der Ausschuss.

Angedacht ist auch, dass Firmen, die Ausgleichsflächen schaffen müssen, Flächen eigenverantwortlich zur Pflege für die Dauer von 30 Jahren verpachten. So würde der örtliche Bauhof nicht mit zusätzlichen Arbeiten belastet.

Anhand einer Luftbildpräsentation wurden den Ausschussmitgliedern mehrere Flächen und Wege präsentiert, die infrage kommen könnten. An Wegen mit Seitenstreifen oder Schutzstreifen könnte man mit Bepflanzungen und Begleitgrün arbeiten.

Bei den Umbauplanungen der Schule in Dampfach soll im Untergeschoss in der vorhandenen Damentoilette eine behindertengerechte Toilette eingebaut werden und der Hauseingang barrierefrei gestaltet werden. Außerdem soll im ehemaligen Duschraum die Damentoilette eingebaut werden. Der Eingangsbereich im Erdgeschoss wird ebenfalls erneuert.

Die notwendigen Gewerke werden durch das Bauamt ausgeschrieben. Der Kostenrahmen, ohne die Kosten für die Heizungsanlage, belaufen sich auf circa 340 000 Euro. Die Planungen für den Austausch der Heizung sind gerade beim Fachbüro in Arbeit. Sobald diese vorliegen, soll im Dezember die Ausschreibung stattfinden. Hier entstehen nochmals Kosten in Höhe von rund 60 000 Euro. Für das Vorhaben ist eine Förderung von 40 Prozent möglich.