Nordhalben — "Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele!
Und vielen gilt es Dank zu sagen, dass die Friedhofskapelle wieder in neuem Glanz erstrahlt." So Bernd Daum vom Friedhofsteam anlässlich der Wiedereinweihung der kleinen Friedhofskapelle in Nordhalben. Die Segnung übernahm Pfarrer Reiss, der sich gerne die Zeit hierfür nahm. Die Musikanten des Musikvereins Nordhalben umrahmten die Feierstunde musikalisch.
Daum dankte allen, die hier mit Hand angelegt haben. Er führte die Beteiligten namentlich auf und erläuterte die durchgeführten Arbeiten. Auch dankte er allen Spendern, die dadurch zum Ausdruck brächten, dass ihnen der Friedhof sehr am Herzen liege.
So hätten sich beispielsweise 79 Senioren zusammengefunden und eine großzügige Spende in Höhe von 1010 Euro übergeben, die für weitere Arbeiten im Friedhof genutzt werde. Er sagte allen ein herzliches "Vergelt's Gott" dafür.
Nach der Segnung im Friedhof ging es an der Roseninsel weiter. Dort hatten bereits die Hobbysportler Tische und Bänke aufgestellt.
"Rosen statt Ruinen", so überschrieb Otmar Adler die Arbeiten, die dazu führten, dass wir nun im Ort eine richtige Roseninsel hätten. Er beschrieb die Geschichte des Hauses, das einst hier gestanden hatte, und die seiner Bewohner.
Nachdem die letzte Bewohnerin verstorben war, verfiel das einst schmucke Häuschen mehr und mehr, bis es nur noch eine Ruine war. Die Gemeinde kam dank des Büros Planwerk in den Besitz des Anwesens und nun konnte man mit Abbruch und Nachnutzung beginnen.
Adler dankte dem Landratsamt für die unbürokratische Unterstützung und beschrieb die einzelnen Arbeitsschritte. 150 Rosen in drei Farben, die um große Schiefersteine vom Schlossberg herum gepflanzt wurden, bilden nun eine blühende Insel mitten im Ort. Die Pflege übernehmen zwei Frauen aus der Nachbarschaft. Er dankte allen, die hier mit anpackten und auch weiterhin mit anpacken würden. Zweiter Bürgermeister Gerhard Schneider bedankte sich in einem Grußwort bei den vielen fleißigen Nordhalbenern, die nicht aufgäben und den Ort weiter verschönerten und voranbrächten. red