von unserem Mitarbeiter Lothar Weidner

Neustadt — Der Verkehrssenat der Stadt ging in seiner jüngsetn Sitzung"on tour". Probleme bereitet die Parkregelung in der Richterstraße, einer geschotterten Sackgasse. Anlieger beschwerten sich, dass auf dem 1,50 Meter breiten asphaltierten und für Fußgänger gedachten Streifen trotz Halteverbot geparkt wird. Der Senat beschloss, den schmalen Streifen für Fußgänger freizuhalten, ihn durch einen Streifen zu markieren und die Halteverbotsschilder zu beseitigen.
In der Schaumberger Straße gibt es Probleme durch parkende Autos beim Begegnungsverkehr. Deshalb wird im unübersichtlichen Kurvenbereich auf der Höhe der Haus-Nummer 29 die Sperrfläche um fünf Meter verlängert, damit nicht mehr über Gehwege zu fahren ist oder zurückgesetzt werden muss.
Die Parksituation in der Eisfelder Straße, wo das erlaubte Tempo auf 30 Stundenkilometer beschränkt ist, ist unübersichtlich, besonders im Bereich der Haus-Nummer 36. Dort parken Fahrzeuge, die insbesondere Großfahrzeuge im Begegnungsverkehr behindern. Deshalb wurde aus Gründen der Verkehrssicherheit beschlossen, ein Halteverbot im Bereich der Eisfelder Straße 36 bis Einmündung Walter-Flex-Straße zu erlassen.
Das "Friedhofsgässchen" wird in eine Ortsstraße mit einem verkehrsberuhigten Bereich umgewidmet. Bisher war es nur ein Geh- und Radweg. Trotz der entsprechenden Sperrschilder sind immer wieder Verkehrsteilnehmer mit Kraftfahrzeugen durchgefahren. Der Verkehrssenat sah sich auch diese Situation vor Ort an und ließ sich von Detlef Heerlein von der Stadtverwaltung die Gründe für die Umwidmung erläutern.
In letzter Zeit haben sich Anfragen bezüglich Aufstellung neuer Verkehrsspiegel gehäuft. Detlef Heerlein von der Stadtverwaltung erläuterte, dass Spiegel keine Verkehrszeichen sind, sondern lediglich Hilfsmittel. Das Ordnungsamt wird Spiegel auch künftig nur in absoluten Ausnahmefällen befürworten, da unter entsprechender Vorsicht zu fahren ist und pro Spiegel rund 1 000 Euro Kosten anfallen.
Im Bereich der B 4 gibt es an den beiden Kreisverkehren bei der Beschilderung einige Änderungen. Im Zuge der Umsetzung des Verkehrssicherungsprogrammes der Bayerischen Staatsregierung werden zwölf Verkehrszeichen abgebaut, um den Schilderwald zu lichten.