Die Pandemie fordert auch an Allerheiligen ihren "Tribut", heißt es in einer Pressemitteilung von Markus Waite, Pastoralreferent der Katholischen Pfarreiengemeinschaft "Sieben Sterne im Hammelburger Land". "Die traditionellen Friedhofsgänge am Fest Allerheiligen (1. November) sind immer gut besucht und können daher zurzeit zu Infektionen führen", heißt es dort weiter.

Die Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft wollen demnach die Gottesdienstteilnehmer keinesfalls gefährden. Darum haben sie folgende Gegenmaßnahmen beschlossen und bitten schon jetzt um Verständnis sowie Beachtung der Regelungen. Für die Gottesdienste in den Kirchen gelten die in den letzten Monaten eingeführten Regelungen zum Infektionsschutz: Unter anderem ist die Anzahl der Plätze begrenzt, es gelten eine weitgehende Maskenpflicht und die Abstandsregel. Momentan sind unter freiem Himmel Veranstaltungen mit maximal 200 Personen gestattet. Darum ist die Zahl der Teilnehmenden am Friedhofsgang auf eine Höchstzahl "pro Grab" beschränkt: Sie liegt zwischen drei und vier Personen und ist von Ort zu Ort verschieden - je nach Größe des Friedhofs und der Abstände zwischen den Gräbern: Hammelburg und Gauaschach zwei Personen, Obererthal und Pfaffenhausen drei, Obereschenbach und Untererthal zwei, Untereschenbach vier. Der Mindestabstand zwischen den Besuchern verschiedener Gräber beträgt 1,5 Meter.

Während der ganzen Zeit der Feier besteht auf dem Friedhof die Pflicht, eine Mund-Nase-Maske zu tragen. Es gibt ausschließlich Instrumentalmusik, keinen Gesang. Zu den Musikern ist ein Abstand von mindestens 3 Metern einzuhalten. red