Schwingen — Junge Leute werden bei der Feuerwehr Schwingen dringend gebraucht, denn mit 17 Aktiven hat sie knapp Sollstärke. Daher herrschte bei der Jahresversammlung im Gasthaus Müller gute Stimmung, weil ein Neuling der Wehr beigetreten ist. Er heißt Maximilian Hübner und ist der Sohn des Kommandanten Joachim Hübner. Der 14-jährige Realschüler freut sich schon auf die ersten Übungen. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, so wie sein Vater Kommandant zu werden, lachte er: "Das wäre doch schön, später mal Verantwortung zu übernehmen." Hübner senior listete einen Ernstfall anlässlich eines Unwetters auf, regelmäßige Übungen vor Ort und auch die Beteiligung bei überörtlichen Probealarmierungen.
Weiter bat der Kommandant Bürgermeister Harald Hübner, die Hydranten und das Wasserbecken in Wehelitz auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Einen Appell richtete er noch an die Aktiven: Sich an allen Lehrgängen zum Digitalfunk zu beteiligen, um fit für 2016 zu sein.
Darauf wies auch Kreisbrandmeister Thomas Hoffmann besonders hin: "Ab nächstem Jahr ist die analoge Technik Vergangenheit." Gesellschaftlich hat die Wehr nach den Worten ihres Vorsitzenden Wolfgang Größl einen hohen Stellenwert: "Wir gestalten das Dorfleben mit." Besonders dankte Größl dem Wirt Adolf Müller.
Ein gut ausgearbeitetes Protokoll der letzten Jahresversammlung von Marco Meisel und ein positiver Kassenbericht von Henry Höhn sorgten für zufriedene Mienen, Revisor Karl Meisel lobte den sparsamen Umgang mit den Finanzen. Für Harald Hübner ist auch Schwingen ein wichtiges Glied in der Kette der zehn gemeindlichen Feuerwehren, die Zusammenarbeit unter ihnen müsse jedoch noch verstärkt werden. hw