Eigentlich haben die "Freilichtmaler" aus Polen und Tschechien sowie aus dem Landkreis beim Plenair ein besseres Wetter verdient. Bei windigem und regnerischem Wetter ist das Malen auf Leinwand und im Freien auch nicht jedermanns Sache.
Die 18 Künstler, die auf Einladung des Freundeskreises Erlangen-Höchstadt/Tarnowskie Gory (Tarnowitz) e.V. in den Landkreis kamen, nahmen es bei ihrer Ankunft in Falkendorf noch mit Humor. "Es kann eigentlich nur noch besser werden", gab sich die Gruppe optimistisch. Die gegenseitige Internationale Plenair findet im jährlichen Rhythmus abwechselnd im Landkreis Tarnowskie Gory und im Landkreis Erlangen-Höchstadt statt.
Landrat Alexander Tritthart führt die Beziehungen, die sein Vorgänger ins Leben gerufen hat, weiter und hat die Schirmherrschaft über die diesjährige Plenair 2016 übernommen. Dieses Treffen findet zum fünften Mal statt. Die Kommissarin für diese Veranstaltung ist Maria Stawik-Höhlriegel. Die ausländischen Künstler sind wieder in den Ferienwohnungen der Familie Kaltenhäußer untergebracht und starten von Falkendorf aus jeden Tag in eine andere Gemeinde.
Wie die Vorsitzenden des Freundeskreises Erlangen-Höchstadt - Tarnowskie Góry (ERH-TG), Manfred Bachmeyer und Martin Oberle, erklärten, sind die Ziele Freilichtmalerei, eine engere Zusammenarbeit der eingeladenen Künstler aus den befreundeten Landkreisen sowie aktives fachliches Wissen und Technikaustausch während des Schaffens. Zudem eine Popularisierung der Architektur und der natürlichen Schönheit der Gemeinden im Landkreis und Franken durch die Kunstwerke, die während des Plenairs entstehen werden. Außerdem geht es um die erfolgreiche Förderung des ERH-TG als eine Organisation, die Kunst, Kultur und Kontakte zwischen Künstlern fördert und unterstützt.
Wer den Künstlern über die Schulter schauen will, hat dazu Gelegenheit in mehreren Gemeinden des Landkreises, unter anderem am kommenden Donnerstag ab 10 Uhr in Herzogenaurach. sae