Im Rahmen einer ganztägigen Klausurtagung in Haidhof beschäftigten sich die Kreistagsfraktion der Freien Wähler (FW), unter ihnen auch der Minister für Verbraucher- und Umweltschutz, Thorsten Glauber, sowie die Bürgermeister mit den politischen und strategischen Zielen der Periode 2020 bis 2026.

Unter Moderation des Kreis- und Fraktionsvorsitzenden Manfred Hümmer wurden die Grobziele definiert. Als Schwerpunkte kristallisierten sich die Themen Mobilität und Öffentlicher Personennahverkehr, demografischer Wandel, regionaler Klima- und Umweltschutz, Infrastruktur der Gemeinden und des Landkreises sowie die Wirtschafts- und Tourismusförderung heraus. In weiteren Sitzungen werden nun die Feinziele erarbeitet und Anträge hierzu im Kreistag sowie im Rahmen der Bürgermeisterbesprechungen eingebracht werden.

Auch die strategische Ausrichtung und Profilschärfung stand auf der Agenda der Klausurtagung. Als nach wie vor zweitstärkste Fraktion im Kreistag und mit nun neun anstatt sechs Bürgermeistern im Landkreis konnten bei der vergangenen Kommunalwahl rund 14 000 Stimmen mehr als bei der Wahl 2014 gewonnen werden, obgleich die FW keinen Landratskandidaten stellten. Der in dem Wählervotum zum Ausdruck gebrachte Gestaltungsauftrag werde sich, so die einhellige Meinung der Teilnehmer, noch mehr in einer verantwortungsvollen Führungsrolle im Kreistag widerspiegeln.

"Partei aus der Mitte"

Auch müsse das eigene Profil trotz der Regierungsbeteiligung in Bayern weiter geschärft werden. Denn die FW wollen laut Pressemitteilung als "moderne, unabhängige und bürgerliche Partei aus der Mitte der Gesellschaft" wahrgenommen werden. Öffentlichkeitsarbeit unter Nutzung aller Kanäle solle dafür sorgen, dass sich der Fokus weiter in Richtung der Freien Wähler verschiebe. red