Bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Steinbach am Wald blickte man insbesondere auf die Gemeinderatsarbeit zurück. Im Ortsverband ging es etwas ruhiger zu, doch die anstehende Bürgermeisterwahl warf ihre Schatten voraus. Bürgermeisterkandidat Uwe W. Zipfel stellte sich den Mitgliedern vor.
Zipfel berichtete zunächst aus der Arbeit im Gemeinderat. So war eine Neubesetzung der Ausschüsse nach den Rücktritten von Simone Büttner und Christian Schulz notwendig, sowie die Bürgermeistervertretung neu zu regeln. Weitere Themen waren z. B. Personalfragen, die Kindergärten in Buchbach, Windheim und Steinbach am Wald, der Bürgerbus und das Mobilitätskonzept des Landkreises. Insbesondere habe man sich aber mit diversen Auftragsvergaben im Allgemeinen und zum Freizeit- und Tourismuszentrum im Speziellen beschäftigt.
Erfreut zeigte sich Zipfel, dass man zwei Vertreter in den Gemeinderat entsende. Man bringe sich mit ein, wobei es im öffentlichen Teil der Sitzungen kaum Möglichkeiten gab, Kritik zu üben. Grundsätzlich lobten er und Freie-Wähler-Fraktionsvorsitzender Josef Herrmann die Zusammenarbeit im Gremium.
Für die anstehende Bürgermeisterwahl stellte Zipfel die Plakatentwürfe und den Flyerentwurf vor, mit denen er werben werde. Bewusst wurde auf Schlichtheit, Einfachheit und den Bezug zur Region Wert gelegt. Schließlich müsse man behutsam mit Geld umgehen - im Kleinen, wie im Großen. Sicherlich gäbe es viele Ideen, doch die müssten auch dauerhaft finanzier- und unterhaltbar sein. Und es gelte, die Heimat und insbesondere Steinbach am Wald als lebens- und liebenswerte Gemeinde zu fördern und zu fordern, sich den Herausforderungen und auch vielleicht ungeplanten Dingen und Überraschungen zu stellen und sich für die Menschen in der Region einzusetzen.
Kreisvorsitzender Tino Vetter dankte Zipfel für das Engagement in der Gemeinde und lobte dessen Einsatz. Vetter untermauerte, dass die Freien Wähler sich viel vorgenommen hätten. red