Vor genau 40 Jahren, am 11. November 1981 um 11 Uhr, hat der damalige Landrat Kurt Held die neue Eisenbahnbrücke in Marktschorgast für den Verkehr freigegeben. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 2,2 Millionen Mark.

Der Neubau war notwendig, weil Ende der 1970er Jahre die 1892 errichtete Eisenbahnbrücke als einsturzgefährdet eingestuft worden war. Ein Querträger aus Schweißeisen war stark verrostet und nicht mehr zu reparieren.

Große Baumängel

Aufgrund der Baumängel musste die Tragfähigkeit der alten Brücke von zwölf auf drei Tonnen zurückgestuft werden. In der Folge entstand zunächst eine Behelfsbrücke. Der Spatenstich erfolgte im Oktober 1980.

Den Aushub für die Behelfsbrücke übernahm damals das Hoch- und Tiefbauunternehmen Eberhard Pöhner aus Bayreuth. Anfang November 1981 erhielt dann die neue Eisenbahnbrücke ihre Asphaltschicht. So konnte vor Wintereinbruch der Verkehr über das Brückenbauwerk rollen. Der damalige Marktschorgaster Bürgermeister Josef Kofer, der allen Ämtern und Behörden, insbesondere jedoch dem Landratsamt Kulmbach für die große Unterstützung dankte, sprach von einem vorweihnachtlichen Geschenk, das lebensnotwendig für die Marktgemeinde sei. Prei