"Döff doss doss?" - Fredi Breunig ist am Samstag, 23. November, zu Gast im Pfarrheim in Arnshausen. Einlass ist um 18.30 Uhr, Beginn des Fränkischen Kabarett-Abends ist um 19.30 Uhr. Dem Franken in die Seele und auf's Maul schauen: Das ist die große Spezialität und Leidenschaft von Fredi Breunig, Kabarettist aus Salz im Landkreis Rhön-Grabfeld.

Nachdem der zwischenzeitlich auch mit dem Frankenwürfel ausgezeichnete kabarettistische Tausendsassa seit fast 40 Jahren zusammen mit seinem Kollegen Martin Wachenbrönner auf fränkischen Faschingsbühnen unterwegs ist ("Gotthold & Eustach") und auch immer wieder im Fernsehen zu sehen ist (etwa bei "Fastnacht in Franken" oder in der "Närrischen Weinprobe"), hat er seit einigen Jahren auch eigene Soloprogramme.

Fredi Breunig kennt Land und Leute. Er liest viel Zeitung, und dabei steht so Manches im Lokalteil. Das wird von ihm höhnisch kolportiert, stets mit dem Charme des Einfältigen, der das Einfache, Verständliche in den Ereignissen sucht. Besonders wird der Drang zur Simplifizierung offensichtlich, wenn er das Weltgeschehen betrachtet. Die für den Laien kaum nachvollziehbare Euro-Krise kann er mit dem zwischenzeitlich leider wieder zurückgezogenen Regionalgeld "Grabfelder" wunderbar erklären.

Abrechnung in Maß Bier

Der Tod von Dr. Sommer - seinem Aufklärer und Idol aus "Bravo"-Tagen - erschüttert ihn und erinnert ihn an seine ersten Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht.

Das Manager-Gehalt eines Winterkorns rechnet er in Bratwürsten und Maß Bier um. Immer wieder gelingt es ihm, Neues auf die Bühne zu bringen. Dazu schaut er sich aber in erster Linie in seinem Umfeld um, wo im Grunde nichts Spektakuläres passiert. Aber gerade in dem Unspektakulären findet er die komischen Saiten - und dafür liebt ihn sein Publikum.

Karten

Karten im Vorverkauf für den Kabarettabend gibt es bei Raumausstattung Karch, Arnshausen und in der KÖB Arnshausen (Dienstag, Donnerstag, 16.30 bis 18 Uhr). kam