Einen im wahrsten Sinne des Wortes einschneidenden Erfolg feierte Frederik Weber aus Forchheim. Der Friseurmeister holte sich mit seinen beiden Teamkollegen Dominik Buchfink (Karlsruhe) und Paul Koegel (Halle a. d. Saale) bei starker internationaler Konkurrenz im Messezentrum von Paris den Weltmeistertitel im Herrenfach - unter insgesamt 60 Nationen und 1200 Teilnehmern im Wettbewerb.
Nach dem WM-Triumph 2014 in Frankfurt am Main im Damenfach hat es der 26-jährige Weber geschafft, als "einer von maximal acht Friseuren weltweit beide Titel zu gewinnen. Das bedeutet mir sehr viel, zu diesem kleinen, aber feinen und erlesenen Kreis zu gehören".
Dafür hat der gebürtige Oberfranke (bereits 2013 Europameister in Moskau) im Vorfeld fleißig trainiert, speziell bei Nationaltrainer René Ritter in dessen Friseurbetrieb in Mannheim. In Paris konnte Weber mit längeren, modischen Herrenfrisuren sowie trendigen Kurzhaarschnitten ("Salon Cut") glänzen und die Jury von seinem Können überzeugen. Die Sieger verwiesen Italien und Puerto Rico auf die Plätze 2 und 3. Die Trophäensammlung dürfte noch lange nicht am Ende sein. Im September kommenden Jahres steht für den Weltmeister die Titelverteidigung an. red