Zarte Zitherklänge der Gruppe "Zeitlos", nachdenkliche Geschichten, Kerzenschein und Tannengrün brachten Licht ins Dezembergrau. Eine gute Gelegenheit zum Innehalten, fernab der Alltagshektik: Die Adventsfeier des VdK-Ortsverbandes Ludwigschorgast ist längst zu einer liebgewonnenen Tradition geworden.

"Dieses Ritual hat auch in der schnelllebigen Zeit an Bedeutung nicht verloren", sagte Herbert Köhler. Der Vorsitzende konnte eine große VdK-Familie in der Turnhalle begrüßen und dankte besonders seinen Vorstandskollegen für ihren steten Einsatz. "Gerade in der Vorweihnachtszeit kümmern wir uns um Menschen, die am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilnehmen können."

Eine Herzensangelegenheit

Eine Herzensangelegenheit war es für die Verantwortlichen, Fred Popp zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Zehn Jahre habe der Ehrenbürger der Marktgemeinde an der Spitze des Ortsverbandes gestanden und entscheidende Impulse gesetzt. "Fred, du hast Großartiges geleistet", würdigte Kreisvorsitzender Klaus Nenninger das verdienstvolle Wirken Popps in seiner Laudatio. Die Verdopplung des Mitgliederstandes (aktuell 168 Personen) sei nur ein sichtbares Zeichen des Erfolges. Und: "Du hast mit Herbert Köhler für einen würdigen Nachfolger gesorgt."

Nenninger überreichte an den Geehrten Ehrenurkunde und ein Geschenk. Für Ehefrau Christa gab es Blumen. Außerdem wurden Mitglieder für ihre langjährige Treue mit Urkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet.

Zehn Jahre gehören Gabriele und Roland Daig, Uwe Heyerth, Elke und Herbert Köhler, Thankmar Meyer, Oswald Ott, Daniela und Gerhard Rosa dem Ortsverband an, seit 25 Jahren ist Fred Popp dabei. In einem kurzen sozialpolitischen Rück- und Ausblick stellte der Kreisvorsitzende den unaufhaltsamen Mitgliederzuwachs im VdK heraus.

Bis zum 30. November dieses Jahres habe es bayernweit 18 500 Neuaufnahmen gegeben, so viele wie noch nie seit Gründung des Landesverbandes im Jahr 1946. "Ihr seht, ihr seid im richtigen Verband", sagte er.

2019 werde der VdK eine Rentenkampagne starten. "Es geht um eine Rentenpolitik, die allen Generationen gerecht wird."

Zu den Gästen zählten Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani und Pfarrer Michal Osak. Für den schönen Tischschmuck hatte in bewährter Weise Heidi Hahn gesorgt.

Tobias Braunersreuther