Die Stadt rüstet auf und das hat Konsequenzen für den "schönsten Adventskalender der Welt" am Rathausplatz. Wegen der Sanierung soll das Rathaus noch in diesem Jahr eingerüstet werden. Daher stünden die Rathausfenster nicht mehr für den Adventskalender zur Verfügung, erklärte Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) den Stadträten im Finanzausschuss.

Die Verwaltung habe sich Gedanken gemacht, der Adventskalender werde in das Nachbargebäude des Rathauses verlagert, also in das Frechshaus. Weil dessen Dach aber undicht ist, wird auch dort - noch im Juni - ein Gerüst aufgestellt, um das Notwendigste zu reparieren. "Ziel ist es, dass das Gerüst bis November wieder weg ist", sagte OB Kirschstein. Dann könne der Adventskalender im Frechshaus vorbereitet werden. 23 Fenster sind da - das 24. "Türchen" werde als "gefühltes Tor" zwischen Rat- und Frechshaus aufgebaut", kündigte Uwe Kirschstein an.

Weil die Sanierung des Rathauses die Stadt noch einige Jahre beschäftigen wird; und weil demnach das Gebäude noch lange eingerüstet sein wird, hat die Stadtverwaltung geplant, das Frechshaus "für einige Jahre" während der Adventszeit zum Forchheimer Adventskalender umzufunktionieren. roe