Dass hinter den Mauern des Frankenwald-Gymnasiums ganz viel Innovation steckt, ist seit Freitag offiziell in ganz Deutschland bekannt.  

Auf der Jubiläumsveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des MINT-EC-Netzwerks wurde das FWG als eines von deutschlandweit gerade einmal 332 Vollmitgliedern aufgenommen. Nach zweijähriger Anwartschaft wurde von der Jury befunden, dass sich das Frankenwald-Gymnasium in der herausragenden MINT-Förderung sehr gut weiterentwickelt habe. Innovative Unterrichtsgestaltung, kreative Ansätze in der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen naturwissenschaftlichem Unterricht und Wirtschaft und vor allem eine große Teilhabe der Schüler an der MINT-Förderung und -Gestaltung überzeugten die Jury. "Egal ob bilingualer Unterricht im naturwissenschaftlichen Unterricht der Unterstufe, Zusatzangebote in den MINT-Fächern, Begabtenförderung, Mädchenförderung oder Projektarbeiten mit der regionalen Wirtschaft - das Frankenwald-Gymnasium in Kronach hat sich in den letzten Jahren in diesen Bereichen einen Ruf als wahre Leuchtturmschule erarbeitet", heißt es in der offiziellen Verlautbarung.

"Leuchtturmschule"

Als eine "Leuchtturmschule" präsentiert sich das Frankenwald-Gymnasium auf der Schulleitertagung des MINT-EC, die in diesem Jahr digital gestaltet wurde. Mit einem eigenen virtuellen Stand stellte sich hier das FWG den anderen Schulen vor: Gärtner, Programmierer, Designer, Mediendidaktiker, Metallbauer, Ingenieur, Holzfachmann - all diese Tätigkeiten konnten die FWGler hier vorweisen.  

"Dass die Zertifizierung als eine der ganz wenigen MINT-EC-Schulen in Oberfranken unserer Schulfamilie auch den Zugang zu nationalen und internationalen Angeboten von Wettbewerben der Unterstufe über Workshops aus allen MINT-Bereichen bis hin zu Angeboten der Berufsorientierung ermöglicht, macht mich als Schulleiter glücklich und stolz zugleich", sagt Harald Weichert, der bei der Streaming-Konferenz zugeschaltet war und dabei von Studienrätin Doreen Scheler-Eckstein begleitet wurde.

"Bereits bei der digitalen Konferenz haben wir tolle Impulse erhalten, um unseren Schülerinnen und Schülern mit neuen Ideen Spaß an den Naturwissenschaften zu vermitteln", betont Scheler-Eckstein.  

"Die große Stärke von MINT-EC sind die hervorragenden und engagierten Schulen einerseits und die vielen aktiven Partner und Förderer aus Wirtschaft und Wissenschaft, die seit zwei Jahrzehnten immer wieder anspruchsvolle MINT-Programme ermöglichen", erläuterte Wolfgang Gollub, Vorsitzender MINT-EC, den Aspekt der Zusammenarbeit über Schulgrenzen hinweg.

Zertifikat mit Aussagekraft

Zudem dürfen MINT-EC-Schulen das von der Kultusministerkonferenz der Länder unterstützte MINT-EC-Zertifikat an Schüler verleihen. Es würdigt deren MINT-Engagement während ihrer Schullaufbahn undd bietet Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen eine verlässliche, von den Schulsystemen der Länder unabhängige Einordnung der Schülerleistungen.  red