Zum 13. Mal war die Kegelanlage in der Frankenhalle Schauplatz der "Frankenhallen Classics". Frank Faber trug sich nach dem Finalsieg über Manfred Müller erstmals in die Siegerliste ein.
Das vereinsinterne Turnier des Sportkegler-Vereins Neustadt wurde in sechs Runden im K.o.-System ausgespielt. In jedem Spiel mussten zwei Sätze, mit jeweils 20 Schub (10 Volle und 10 Abräumen) absolviert werden. Bei Satzgleichstand brachte ein einziger weiterer Schub die Entscheidung über Sieg und Niederlage. Von den 40 ausgetragenen Partien wurden 18 mit diesem "goldenen Schub" entschieden. Das höchste Einzelergebnis des Turniers erzielte Lutz Beyermann mit 102 Kegel. Den besten Räumdurchgang brachte Lukas Müller mit 44 Kegel auf die Bahnen.
Das Finale bestritten Frank Faber und Manfred Müller. Frank Faber setzte sich in der ersten Runde glatt gegen Helga Hauschild durch und profitierte in den nächsten beiden Runden von den verletzungsbedingten Absagen von Ulrich Bach und Arno Luthardt. Anschließend setzte er sich jeweils im Entscheidungsschub gegen Bastian Bieberbach und Lukas Müller durch. Manfred Müller siegte zunächst gegen Ciro Cioffi, Mathias Schröter und Miquel Sola-Diaz mit jeweils 2:0, ehe auch er in den nächsten beiden Runden jeweils den Entscheidungswurf gegen Christian Müller und Wolfgang Schmidt benötigte.
Im Finale hatte Frank Faber in beiden Sätzen mit 86:81 und 91:80 jeweils das bessere Ende für sich und trug sich zum ersten Mal in die Siegerliste der Frankenhallen Classics ein.
Im Spiel um Platz drei holte sich Lukas Müller den ersten Satz gegen Wolfgang Schmidt hauchdünn mit 86:85. Im zweiten Durchgang drehte Schmidt den Spieß um und siegte deutlich mit 99:78. Im Entscheidungswurf setzte sich Lukas Müller mit 5:3 durch.
Viertelfinale: Frank Schremmer - Lukas Müller 0:2 (66:84, 75:87), Wolfgang Schmidt - Rene Engel 2:0 (80:69, 91:82), Bastian Bieberbach - Frank Faber 1:2 (76:81, 91:84, 4:5), Christan Müller - Manfred Müller 1:2 (97:86, 88:92, 9:13). - Halbfinale: Lukas Müller - Frank Faber 1:2 (100:73, 75:86, 5:6), Wolfgang Schmidt - Manfred Müller 1:2 (76:78, 80:67, 4:7). - Spiel um Platz 3: Lukas Müller - Wolfgang Schmidt 2:1 (86:85, 78:99, 5:3). - Finale: Manfred Müller - Frank Faber 0:2 (81:86, 80:91). ffa