Die Wiege der modernen Elektronik stand nicht im kalifornischen Silicon Valley, sondern in Franken. Diese sicher für manchen überraschende Feststellung erläutert Georg Müller in der populärwissenschaftlichen Vortragsreihe des Gräfenberger Kulturvereins.

Der Wissenschaftler wird schildern, wie eine Gruppe von Siemens-Mitarbeitern in den ersten Jahren der Nachkriegszeit die wissenschaftlich-technischen Grundlagen der modernen Elektronik, basierend auf dem Halbleitermaterial Silizium, erfunden und entwickelt hat - in den Räumen des Pretzfelder Schlosses. Professor Müller lehrte und forschte am Institut für  Werkstoffwissenschaften der Universität Erlangen-Nürnberg und  am Fraunhofer Institut und ist Experte für die Herstellung künstlicher Kristalle, einer Schlüsseltechnologie der modernen Elektronik.

Der Vortrag findet am Freitag, 28. Februar, statt und beginnt um 19 Uhr im zweiten Stock des Gräfenberger Bürgerhauses, Am Gesteiger 8. Der Eintritt ist frei. red