Die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Windheim-Hirschfeld stand ganz im Zeichen der im Turnus von zwei Jahren wiederkehrenden Neuwahlen. Diana Stein wurde als Vorsitzende bestätigt. Als ihr Stellvertreter fungiert Johannes Neubauer.
Die Ämter des Kassiers und des Schriftführers hat weiterhin Jens Trebes inne. Die Beisitzer sind Annerose Fischer, Claus Herrmann, Günter Künzel, Bertram Löffler und Brigitte Trebes. Die Vertreter der Arbeitsgemeinschaften heißen Günter Künzel (AG 60), Diana Stein (ASF) und Johannes Neubauer (Jusos). Als Revisoren wurden Fredi Müller und Roland Seiferth bestätigt.
Diana Stein kündigte an, dass der Ortsverein zur Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens wieder Festlichkeiten durchführen wird.


Neuer Schwung

Die stellvertretende Kreisvorsitzende Gabriele Schülein äußerte sich erfreut über den neuen Bundesparteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten Martin Schulz. Durch ihn nehme die SPD wieder Schwung auf und könne im September Bundeskanzlerin Angela Merkel ablösen.
Sie hob weiterhin die Erfolge der SPD in der Regierung hervor. Dabei nannte sie die Einführung des Mindestlohns, die Verbesserung des Bundesteilhabegesetzes für Menschen mit Behinderung und die Verbesserung in der Hospiz- und Palliativversorgung für Schmerzpatienten.
Weiteres Thema war die Situation der FOS am Rennsteig. Johannes Neubauer kritisierte die fehlende Weitsicht des Landrats, der zuerst die Abiturientenquote abwarten wolle, bevor man der FOS in Ludwigsstadt den Todesstoß gebe. Gabriele Schülein gab der CSU eine Mitschuld am Dilemma, da Informationen aus nichtöffentlichen Sitzungen des Kreistages nach außen gedrungen seien.
Jens Trebes und Günter Künzel berichteten über die aktive Arbeit im Steinbacher Gemeinderat. Mit Klaus Neubauer konnte man erstmals seit mehreren Jahren wieder einen Dritten Bürgermeister stellen. red