Ab sofort bieten die Beruflichen Fortbildungszentren (BFZ) in Forchheim im Projekt Mia (Mütter mit Migrationshintergrund in Arbeit) wieder persönliche Vor-Ort-Beratung mit einem sicheren Hygienekonzept und ergänzende Kurse und Coachings auf digitalen Wegen an.

So erhalten die Mütter mit Migrationshintergrund, die einen Erwerbswunsch haben, aber durch die Kinderbetreuung gefordert sind, nach wie vor Unterstützung, auch wenn die BFZ in Forchheim noch nicht ganz wie früher geöffnet sind.

Lernmaterialien zugeschickt

Das Beratungsteam stellt Lernmaterialien zusammen, die den Frauen entweder digital oder postalisch zur Verfügung gestellt werden. Mütter können leicht an Videoberatungen und E-Learning-Angeboten zur Berufsorientierung, Sprachförderpraxis oder Grundbildung teilnehmen. Die Einzelberatung kann weiterhin nach einem vereinbarten Termin vor Ort oder telefonisch stattfinden.

Zudem bildet Mia Kleingruppen, in denen sich die Mütter über Fragen zum Arbeitsmarkt, zum Thema Bewerbungen und andere aktuelle Themen untereinander austauschen können.

Im Gespräch bleiben

Evelyn Jankewitsch vom BFZ betont: "Wir bleiben mit den Müttern im Kontakt. Uns ist bewusst, dass digitale Austauschformate ein persönliches Vier-Augen-Gespräch nicht ersetzen können. Es ist eine Möglichkeit mit den Müttern in dieser Zeit im Gespräch zu bleiben. Bei der veränderten Situation steht Mia den Müttern bei Fragestellungen zu Corona, zu Home-Schooling oder zu Fragen der Kinderbetreuung unterstützend zur Seite. Wir informieren über die Unterstützungsmöglichkeiten bei uns in Forchheim und vermitteln den Kontakt dorthin. Uns ist wichtig, die Mütter langfristig beim Erwerbseinstieg zu begleiten." Interessierte können sich bei Evelyn Jankewitsch melden, im Internet unter evelyn.jankewitsch@bfz.de oder telefonisch unter 09191 3205-20, Adresse: BFZ Forchheim, Bayreuther Straße 6 in 91 301 Forchheim.

Hintergrund des Projekts

Das Projekt Mütter mit Migrationshintergrund in Arbeit der Beruflichen Fortbildungszentren Forchheim ist eine von rund 90 Kontaktstellen im ESF-Bundesprogramm "Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein", das vom Bundesfamilienministeriums und dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Die Teilnahme ist daher kostenlos.

Seit 2015 sind über 13 000 Mütter in die Projekte eingetreten und auf ihrem Weg in einen Job oder in eine Ausbildung begleitet worden. red