Die Forchheimer Gruppe der Urban Sketchers kommt ab dem heutigen Donnerstag, 12. August, mit einer neuen Ausstellung zurück in die Treppenhausgalerie der Stadtbücherei Forchheim . Die seit über fünf Jahren in Forchheim existierende Gruppe trifft sich unter normalen Umständen einmal monatlich im öffentlichen Raum, um zusammen zu skizzieren oder zu malen.

Die Mitglieder sind damit Teil einer weltweiten Bewegung, die sich folgende Regel gegeben hat: vor Ort zeichnen, drinnen oder draußen, nach direkter Beobachtung. Es wird keine künstlerische Ausbildung vorausgesetzt, jeder kann mitmachen, erhält Tipps und kann sich über seine Skizzen oder Motive austauschen.

Die so entstandenen Zeichnungen erzählen im besten Fall die Geschichte der Umgebung, in der die Teilnehmer leben oder der Regionen, zu denen sie gemeinsam reisen. Viele Teilnehmer schätzen bei den Treffs vor allem die Rückkehr zum entspannten Zeichnen, die sie als eine Pause von der Arbeit oder vom Freizeitstress empfinden.

Keine Vernissage möglich

Die Skizzenhefte der Forchheimer Gruppe waren trotz der zurückliegenden Monate der Pandemie wieder gut gefüllt, mit Szenen vor ihren Fenstern oder in der nahen Umgebung. Teilweise hat man sich während des Lockdowns online sogar international in Meetings und Workshops getroffen und ausgetauscht.

Rosemary Keßler, die Leiterin der Gruppe, war mit drei ihrer während des Lockdowns entstandenen „Fenster“-Skizzen in der Ausstellung „Dessine ta Fenêtre“ im Musée des Beaux Artes in Vannes in Frankreich vertreten. Diese Skizzen sind nun auch in Forchheim zu sehen.

Die Ausstellung ist während der üblichen Öffnungszeiten der Stadtbücherei – montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 12.30 Uhr – zugänglich und läuft bis 9. November.

Eine öffentliche Vernissage wird es coronabedingt nicht geben. red