Eine Ära im regionalen Handwerk geht zu Ende. Nach 21 Jahren hat Werner Oppel das Ehrenamt des Kreishandwerksmeisters abgegeben. Grund genug, ihn auf einer kleinen Überraschungsfeierstunde mit Weggefährten aus Politik und Wirtschaft, Freunden und Mitgliedern der „Handwerker-Familie“ zum Ehren-Kreishandwerksmeister zu ernennen. Zu den ersten Gratulanten gehörten Ehefrau Agnes, Staatsminister Thorsten Glauber , Landtagsabgeordneter Michael Hofmann und Landrat Hermann Ulm , aber auch Sparkassen-Chef Ewald Maier sowie die langjährigen Weggefährten Hermann Hölzlein (ehedem stellvertretender Kreishandwerksmeister) und Siegfried Dibowski (früher Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft).

Als Geschenk hatte Werner Oppels Nachfolger, Kreishandwerksmeister Christian Jaklin aus Forchheim , eine Zugfahrt mit der Dampfbahn Fränkische Schweiz im Gepäck. Schließlich stand Oppel als „Lokomotive des Handwerks“ immer unter Dampf. Er schaffte es, immer die richtigen Weichen zu stellen, um den Handwerkern in der Öffentlichkeit mehr Gehör zu verschaffen.

„Haus praktischer Intelligenz“

Mit umjubelten Annafestzügen, großen Maestro-Märkten oder den so wichtigen Ausbildungsmessen. Im Hintergrund hat Werner Oppel, gemeinsam mit dem Planer Christian Jaklin, das „Haus der praktischen Intelligenz“ durch umfangreiche Umbaumaßnahmen zukunftsfest aufgestellt. Die Miet- und Pachteinnahmen sichern die Eigenständigkeit. „Unser Ziel wird sein, das zu erhalten, was Werner Oppel so weitsichtig aufgebaut hat“, so Jaklin. red