Die VR Bank Bamberg-Forchheim eG hat im ersten Halbjahr 2021 an ihre erfolgreiche Bilanz vom Vorjahr angeknüpft. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Das betreute Kundenanlagenvolumen ist demnach zum 30. Juni gegenüber dem Vorjahresende bereits um über 150 Millionen Euro angestiegen. „110 Millionen Euro davon kommen durch gestiegene Wertpapierbestände zustande“, berichtet Gregor Scheller, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Bamberg-Forchheim eG. „Sie haben sich im letzten halben Jahr um 15 Prozent erhöht.“

„Der Kapitalmarkt hat sich im ersten Halbjahr 2021 positiv entwickelt, so dass die Kunden profitieren konnten, die ihr Geld in Investmentfonds und andere Wertpapiere angelegt haben“, freut sich Joachim Hausner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender. „Zugleich haben viele Anleger weiter in Wertpapiere investiert, um Alternativen im Null- und Negativzinsumfeld zu haben.“

Die fränkische Genossenschaftsbank hat im ersten Halbjahr 145 Millionen Euro Kredite neu zugesagt. Hier erwartet sie weitere Zuwächse, zumal die Nachfrage nach Baufinanzierungen weiterhin hoch ist. „Wir haben im Frühjahr 34 Berater speziell im Bereich Immobilienfinanzierung ausgebildet, so dass unsere Kunden ortskundige, kompetente Ansprechpartner haben“, schildert Scheller. „Sie kennen sich mit den öffentlichen und staatlichen Förderprogrammen und den verschiedenen Finanzierungsmodellen bestens aus und finden passende Lösungen mit unseren Kunden .“ Die VR Bank nutzt neue Verfahren, um Kreditanträge deutlich schneller bearbeiten zu können. „Die Berater in der Immobilienfinanzierung können Immobilienkredite bis zu einer Summe von 750 000 Euro sofort vor Ort zusagen und dem Kunden eine Finanzierungsbestätigung aushändigen“ freut sich Scheller.

Fusion

Insgesamt blickt die Genossenschaftsbank positiv auf die weitere Geschäftsentwicklung. Nach der Zustimmung der Vertreterversammlung findet die Fusion der VR Bank Bamberg-Forchheim eG mit den Vereinigten Raiffeisenbanken Gräfenberg-Forchheim-Eschenau-Heroldsberg eG im Herbst statt.

Das umfangreiche Projekt der technischen und organisatorischen Zusammenführung beider Banken läuft derzeit laut Pressemitteilung reibungslos und planmäßig. Durch die Vereinigung der Geldinstitute entsteht eine der größten Genossenschaftsbanken in Franken mit einem betreuten Kundenvolumen von 6,5 Milliarden Euro und 150 000 Kunden . red