Mit einem voll besetzen Bus machten sich die beiden Pfarreien Kirchehrenbach und Weilersbach zur Pfarrwallfahrt in den Marienwallfahrtsort Altötting und ins Klosterdorf Windberg bei Straubing auf.

Am Beginn der Fahrt sprach Pfarrer Oliver Schütz den Reisesegen. Zusammen mit Josef Gebhardt übernahm er das Vorbeten während der Fahrt. In Altötting feierte der Stiftsprobst und Wallfahrtsrektor von Altötting, Klaus Metzl, mit Pfarrer Oliver Schütz und der Pilgergruppe in der Sankt-Bruder-Konrad-Kirche die Pilgermesse. Viele Wallfahrer besuchten die verschiedenen Kirchen des Wallfahrtsortes. Dabei beeindruckte besonders die neu gestaltete Bruder-Konrad-Kirche. Der Pilgerweg zum Grab von Bruder Konrad führt vom Kirchenportal zum Grabmal mit den Reliquien und weiter zum Hochrelief mit dem himmlischen Jerusalem. Neun „Anrufungsplatten“ mit Zitaten von Bruder Konrad aus seinen Vorsätzen helfen, den Weg nach vorne zu gehen und dem Heiligen und Gott näherzukommen. Am Nachmittag ging es weiter ins Klosterdorf Windberg bei Straubing mit seiner dreischiffigen Pfeilerbasilika. Frater Rafael Sperber gab in seinen ausführlichen Informationen einen Einblick in den Prämonstratenserorden und beschrieb die vor wenigen Jahren sehr umfassend renovierte Pfarr- und Klosterkirche. Kunstgeschichtlich sehr bedeutsam sind dabei die vier Seitenaltäre. Es sind sogenannte Kulissenaltäre. Jeder Altar ist wie eine kleine Bühne aufgebaut. Auf dieser Bühne werden das Leben und Sterben des jeweiligen Heiligen veranschaulicht. Die beeindruckenden Intarsienarbeiten am Chorgestühl und an den meterhohen Sakristeischränken zeugen vom künstlerischen Können der Windberger Mönche .

Die etwa 400 Sterne, welche die Kirche zieren, sind Symbol für die Kirchenpatronin Maria, die „Königin der Sterne“. Dabei stehen die Sterne auch als Symbol für den Prämonstratenserorden, der am Weihnachtsfest des Jahres 1121, also vor 900 Jahren, gegründet wurde. red