Zum Bericht „Raser regen ihn auf“ vom 14. April:

Herr Hörnlein hat Recht, wenn er Tempo 30 innerorts für sinnvoller hält. Besonders dort, wo es für Rad­fahrer und Fußgänger gefährlich ist, wenn schneller gefahren wird. Und manchmal sind selbst 30 km/h noch zu schnell, wie z. B. in der Hornschuchallee, die ich als Rad­fahrer und auch Fußgänger möglichst meide. Es gibt noch viel zu viele Auto­fahrer, die es nicht für notwendig halten, sich dort und auch in der Wiesentstraße oder Bamberger Straße an die vorgegebenen Geschwindigkeiten zu halten. Zu oft kommen die Fahrzeuge, darunter auch Busse , mit einer Geschwindigkeit von teil­weise mehr als 30 km/h (sieben bis zehn km/h wären zulässig) durch die Wiesentstraße, um dann schon vor der Einmündung in die Bamberger Straße noch mehr zu beschleunigen. Dasselbe gilt übrigens auch für die Gegen­richtung.

Dies stellt eine große Gefahr für Schüler und noch mehr für Anwohner dar, die in diesem Bereich häufig mit Rollator die Straße queren. Eine Verlängerung der verkehrsberuhigten Zone um 100 Meter stadtauswärts würde die Situation wesentlich entschärfen. Dem Straßenverkehrsamt Forchheim ist das sehr wohl bekannt, so dass ich über die Äußerung „geeignete Straßen seien ausgegangen“ ziemlich verwundert bin.

Gerhard Gutbrod

Forchheim