Die in Türkelstein als älteste von drei Geschwistern geborene Maria Gebhardt, geb. Häfner, feierte im Kreise ihrer Familie jetzt ihren 90. Geburtstag . Wie bei vielen Menschen aus ihrer Generation war ihr junges Leben geprägt vom Krieg, Entbehrung, Verzicht, Armut und viel Arbeit.

Sie musste den Weg zur Schule nach Gößweinstein jeden Tag bei jedem Wetter zu Fuß zurücklegen. Nach der Schule half sie im Bauernhof der Eltern mit, im Winter besuchte sie die Nähschule in Gößweinstein.

1963 heiratete sie ihren Mann Ludwig Gebhardt und zog zu ihm nach Herzogwind. Auch dort arbeitete sie von Beginn an im landwirtschaftlichen Betrieb der Schwiegereltern mit. Aus der Ehe gingen drei Töchter , sieben Enkel und sechs Urenkel hervor, die ihr große Freude bereiten. Als Ausgleich zur täglichen Arbeit war ihr der regelmäßige Gottesdienstbesuch sehr wichtig und erst Corona konnte sie davon abhalten. Jetzt verfolgt sie die Gottesdienste am Fernseher mit.

Ihren Lebensabend verbringt sie bei ihrer Tochter Hedwig und ihrem Schwiegersohn Bruno und freut sich immer über Besuch aus ihrer großen Familie . red