Wasser ist Leben. Als lokaler Trinkwasserversorger sind sich die Stadtwerke Forchheim ihrer Rolle mehr als

bewusst, den Bürgern zu jeder Zeit einwandfreies Trinkwasser zu liefern. Um ihrer Aufgabe nachzukommen, ist es wichtig, heute bereits an die Zukunft zu denken und dabei unter anderem Kooperationen zu schließen, um langfristig die Daseinsvorsorge zu sichern. Genau diesen Weg sind die Stadtwerke Forchheim , die Gemeinde Pinzberg und der Zweckverband zur Trinkwasserversorgung Ehrenbürggruppe gemeinsam gegangen. Ein Resultat dieser Kooperation ist die rund 3,2 Kilometer lange Trinkwasser-Verbundleitung, die die beidseitige Versorgungssicherheit aller Bürger in diesem Einzugsbereich sicherstellt, wie aus einer Mitteilung der Stadtwerke Forchheim dieser Tage hervorgeht.

Freistaat unterstützt

Der Bau der Trinkwasser-Verbundleitung wird circa zur Hälfte durch Fördergelder des Freistaats Bayern finanziert. Der Bau der Trinkwasserverbundleitung gehört dazu. Die Gemeinde Pinzberg und der Zweckverband zur Trinkwasserversorgung Ehrenbürggruppe stellen durch die Verbundleitung ihre langfristige Trinkwasserversorgung sicher, während sie für die Stadtwerke Forchheim ein zusätzliches Sicherheitsnetz beziehungsweise ein zweites Standbein darstellt.

Der Bau der Trinkwasser-Verbundleitung mit allen technischen Systemen hat circa 1,2 Millionen Euro netto gekostet. Mit der persönlichen Übergabe der Verwendungsbestätigung an Michael Richter , zuständiger Sachgebietsleiter für die Förderrichtlinie beim Wasserwirtschaftsamt Kronach, stellten die Stadtwerke Forchheim offiziell den Antrag auf Auszahlung der

im Vorfeld bewilligten Fördergelder des Freistaats Bayerns.

Versorgungssicherheit

„Dank der Förderung des Freistaats ist es uns möglich, wichtige Baumaßnahmen wie den Bau der Trinkwasser-Verbundleitung zeitnah umzusetzen und somit bereits im Vorfeld die Versorgungssicherheit auf die zukünftigen Gegebenheiten anzupassen. Immerhin sprechen wir hier von einer Förderung in Höhe von circa 600 000 Euro. Als lokaler und öffentlicher Trinkwasserversorger sind wir dankbar, dass der Freistaat Bayern diese Fördersummen bereitstellt und uns somit unterstützt, unserer Verantwortung im Sinne des Bürgerwohls nachzukommen“, fasst Christian Sponsel, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Forchheim , zusammen. Und er fügt weiter an: „Im April 2022 wird es natürlich auch eine offizielle Einweihung des Wasserwerkes und der Trinkwasser-Verbundleitung mit allen Beteiligten und auch mit dem Umweltminister Thorsten Glauber geben.“ red