Kürzlich hatte der VCD , der Verkehrsclub für Umweltbewusste, wieder zum VCD-Infotreff eingeladen, der natürlich nur virtuell stattfinden konnte. Anwesend war auch Bürgermeisterin Anette Prechtel. Sie empfahl, einen Blick auf Planungen für das bei Kersbach geplante Neubauviertel zu werfen, insbesondere den dort geplanten Kreisverkehr.

Diese Planung sei jedenfalls für Fahrradfahrer noch nicht gut genug und somit nicht zukunftsweisend. Falls auch der VCD zu dieser Überzeugung komme, sollte er (und alle interessierten Bürger) die Bedenken und Alternativvorschläge unbedingt innerhalb der Einwendungsfristen vorbringen, die noch veröffentlicht würden.

Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet war auch bei dieser Sitzung ein großes Thema. Auf Anfrage erklärte Prechtel, dass auch die Stadt daran interessiert sei, dass die Geschwindigkeitsbeschränkungen eingehalten werden. Es seien zusätzliche elektronische Geschwindigkeitsanzeigetafeln geordert worden, die demnächst auch aufgestellt würden.

Auch mit der Polizei sei man im Gespräch, um durch verstärkte Geschwindigkeitskontrollen Raser zur Vernunft zu bringen.

Aus der Versammlung heraus wurde die Bürgermeisterin darauf hingewiesen, dass auch viele städtische Fahrzeuge viel zu schnell fahren, insbesondere im verkehrsberuhigten Bereichen ("Spielstraßen"). Städtische Autos sollten sich hier vorbildlich verhalten.

Zu den Tempo-30-Zonen wurde des Weiteren vorgebracht, dass an viel zu vielen Stellen Vorfahrtszeichen angebracht seien. Grundsätzlich solle in Tempo 30 Zonen rechts vor links gelten, was die Geschwindigkeit des Autoverkehrs herabsetze.

Der VCD-Treff findet allmonatlich statt, jeweils am letzten Mittwoch eines Monats, das nächste Mal also am 31. März, 19 Uhr, voraussichtlich wieder (nur) virtuell. Nähere Auskünfte gibt es per E-Mail an vcd@hoernlein-r.de. red