Der VCD , der Verkehrsclub für Umweltbewusste mit dem Ziel, Mobilität für Menschen möglichst umweltgerecht zu ermöglichen, hat an der Umweltmesse des Landkreises Forchheim teilgenommen.

Da der Fokus der Messe auf Energiesparen bei Immobilien ausgerichtet war, hielt sich laut VCD das Interesse des Publikums am „ Klimaschutz im Verkehr “ in Grenzen. Der Club führte trotzdem viele interessante Gespräche, unter anderem mit dem bayerischen Umweltminister Torsten Glauber.

Die Besucher des VCD-Standes bemängelten vor allem die Situation auf den Radwegen . Besonders im Stadtgebiet von Forchheim sei es sehr störend, dass häufig auf engen Gehsteigen auch der Radverkehr geführt werde, hieß es.

Des Weiteren wurde laut VCD-Angaben immer wieder ein verbesserter öffentlicher Nahverkehr gefordert. Hier wies der VCD darauf hin, dass es inzwischen viele Beispiele für sogenannte On-Demand-Verkehre gibt. Ziel müsse es sein, die ganze Woche über sowie von früh bis spät Fahrtmöglichkeiten ohne große Wartezeit (und zu günstigen Preisen) zu haben.

Anstatt leerer Geisterbusse müsse es das Ziel sein, dann, wenn eine Fahrtmöglichkeit gebraucht wird, auch mit dem ÖPNV fahren zu können. Das in Forchheim bereits vorhandene Anrufsammeltaxi sei bei der derzeitigen Ausgestaltung völlig ungeeignet, kritisiert der VCD .

Rückgrat des Nahverkehrs sei die Bahn. In Richtung Nürnberg und Bamberg sei Forchheim gut eingebunden. Dies werde sich mit Einführung des Deutschlandtaktes noch verbessern. Dagegen sei die Situation auf den Nebenbahnlinien ungenügend. Hier fordert der Club einen Halbstundentakt.

Einzelheiten zu den Themen und anderen Umwelt- und Verkehrsproblemen gibt es beim VCD-Infotreff am Mittwoch, 27. Oktober, ab 19 Uhr. Er findet virtuell statt: https://meet.jit.si/VCD-FO-InfoTreff. red