Der Umbau der Grundschule läuft nach Plan. Das ergibt sich aus dem Zwischenbericht, den Planer Michael Stelzel dem Gemeinderat vorlegte. Besonders die Sanierung der Turnhalle ist weit fortgeschritten. Ab Mai soll sie wieder genutzt werden können.

Die bisherigen Milchglasfenster wurden durch klare ersetzt, so dass es insgesamt in der Halle heller wird. Mitte des Monats soll das Innengerüst gestellt werden, so dass mit der Elektroinstallation an der Hallendecke begonnen werden kann.

Nicht ganz glücklich ist Architekt Bernd Rennert über die Ausschreibungsergebnisse für die Elektro-, Heizungs- und Sanitärarbeiten. Erfreut dagegen sind er und auch der Gemeinderat , dass eine andere Holzverkleidung eine Ersparnis von rund 5000 Euro bringt.

Im Herbst beschloss der Gemeinderat , die Schule mit einer zentralen Be- und Entlüftung der Unterrichtsräume zu versehen. „Für die zentrale Steuerungseinheit haben wir einen Platz auf dem Dachboden gefunden“, berichtete Renner vom Erfolg des Planungsauftrags.

Ein zeitliches Problem

In Abstimmung mit Schulleiterin Sabrina Nöth-Nix soll nun ein Zeitplan für die einzelnen Bauabschnitte an der Schule und ein Ablaufplan für die einzelnen Gewerke erstellt werden. Im Juli kurz vor den Ferien soll mit dem Ausbau der vorhandenen Decken und Böden begonnen werden. In den Klassenräumen sollen soweit möglich die Arbeiten während der Ferien stattfinden. Diese Zeitspanne wird aber voraussichtlich nicht ausreichen. Das Problem: Viele Baufirmen haben in den Sommerferien nur eine ausgedünnte Belegschaft zur Verfügung. Auf eines will man aber auf jeden Fall verzichten, kündigte Bürgermeister Marco Friepes an. Die Turnhalle soll nicht als Ausweichunterrichtsraum herhalten müssen. Er war sich sicher, dass eine andere Lösung gefunden wird.