Das geliebte Haustier zu bestatten wird immer beliebter. Schon beim Begräbniswald Friedleite bei Hundshaupten hatte Heinrich Freiherr von Pölnitz die Idee, Haustiere künftig in einem Begräbniswald bestatten zu können. „Aus Pietätsgründen haben wir ihm das ausgeredet“, meinte Bürgermeister Stefan Förtsch (FWA) als er darüber im Gemeinderat informierte.

Nun hat sich der Antragssteller wegen des Tierfriedhofs in Waldnähe an das Landratsamt gewendet. Auch die Gemeinde Egloffstein soll ihre Stellungnahme abgeben. Wo wird der Tierfriedhof sein? Angedacht ist das Wäldchen am Fuße des „Schlittenbergs“, das bisher als Pflanzgarten bekannt ist. Die Tierfriedhofstelle befindet sich links neben der Kreisstraße von Hundsboden nach Hundshaupten. Ob dort nicht die Grenze des Wasserschutzgebiets sei, merkte Jörg Porisch (WEU) an. Dem ist nicht so. Allerdings findet auch der Bürgermeister den Einwand wichtig.

Auch Tiersärge sind erlaubt

„Das Wasserschutzgebiet muss beachtet und die Leitungstrasse freigehalten werden“, betonte Förtsch. Grundsätzlich sei der Tierfriedhof nichts, was für die Gemeinde dramatisch wäre. Die Asche der Tiere werde entweder direkt in der Erde begraben oder in Urnen. Auch in Tiersärgen können die Haustiere beerdigt werden. „Wie groß diese sind, ist noch unklar“, meinte Förtsch. Die Tierkörper werden allerdings nicht aufgebahrt. Für die körperliche Beerdigung ist allerdings eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Tierarztes notwendig. Ein Pavillon, eine befestigte Zufahrt sowie ober- und unterhalb des Schlittenbergs Parkplätze mit Schotterweg sind ebenfalls vorgesehen. Horst Vogel (BHH) war noch wichtig, dass keinesfalls die Gemeinde Träger des Tierfriedhofs sein müsse. „Tierkörperbeseitigung fällt nicht unter Beerdigung . Die Gemeinde muss nicht Träger sein“, beteuerte Förtsch. Allerdings könnte sich der Bürgermeister vorstellen, dass die Gemeinde für das Vorhaben den Flächennutzungsplan ändern müsse, um ein Sondergebiet auszuweisen.

Gemeinderätin Fiona Porisch hat das Ferienprogramm zusammengestellt. Die Angebote werden auf der Gemeindeseite zu finden sein.

Bei der Arbeitsbesprechung mit dem Planungsbüro zwecks Sanierung der Freibäder ist mit den beteiligten Gemeinden Gräfenberg und Wiesenttal besprochen worden, ein neunköpfiges Wertungsgremium zu benennen. Jeweils die ersten drei Bürgermeister aus jeder Gemeinde werden im Wertungsgremium sein.