Was passiert, wenn unser Strom für längere Zeit ausfällt? Wie ist es ohne Licht, Heizung und generell ohne Strom für längere Zeit auszukommen und trotzdem für die Sicherheit zu sorgen? Wie gehe ich in einer solchen Situation als Feuerwehr vor? Woher wissen wir, wie lange unser Strom weg sein wird? Diese Fragen kann aktuell wohl niemand so genau beantworten. Deshalb erarbeiteten die Führungskräfte der Weilersbacher Feuerwehr in den vergangenen Wochen zusammen mit der Gemeinde ein Konzept für genau diesen Fall.

Es muss nicht immer ein Krieg oder ein Lieferengpass dahinter stecken, es kann auch eine Naturkatastrophe auf uns zukommen und der Strom für längere Zeit ausfallen. Deshalb fand kürzlich eine Einsatzübung zum Thema „Blackout“ statt. Laut Pressemittelung der Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte gegen 19 Uhr ohne genaueres Stichwort zum Gerätehaus alarmiert. Erst vor Ort wurde die Lage „Flächendeckender Stromausfall für längere Zeit“ bekannt. So wurden im Gerätehaus eine Zentrale mit Aufenthaltsmöglichkeiten für die Einsatzkräfte eingerichtet, die Mannschaft in verschiedene Schichten eingeteilt und bestimmte Punkte mit den Autos im Dorf kontrolliert.

Für die Bürger wurde eine Notfallanlaufstelle vorbereitet. Nach etwa zwei Stunden im Kalten und Dunklen war die Übung beendet. Nach einer kurzen Nachbesprechung und Klärung noch offener Fragen ging es für alle Übungsteilnehmer wieder nach Hause. red