Wahlhelfer zu finden, ist schwierig. Die Entschädigung wurde deshalb erhöht. Auch in der Finanzverwaltung wird eine Stelle von Teilzeit in Vollzeit umgewandelt und neu besetzt.

Die Bundestagswahl steht vor der Tür. „Es wird ohnehin immer schwieriger, Wahlhelfer zu finden“, meinte Gräfenbergs Bürgermeister Ralf Kunzmann(FW), der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft bei der Sitzung mit den Mitgliedsgemeinden. Aus dem Grund regte die Verwaltung an, die Entschädigung für die Wahlhelfer um fünf Euro zu erhöhen. Ralf Kunzmann zeigte, wie sich die Sätze von 2014 bis zur Kommunalwahl 2020 entwickelt hatten.

Für die künftigen Wahlen erhalten die Wahlhelfer bei einer Wahl wie beispielsweise der Europawahl , der Bürgermeisterwahl oder der Bürgermeisterstichwahl 30 Euro. Für zwei gleichzeitig stattfindenden Wahlen wie Landtags- und Bezirkswahl 35 Euro, bei drei gleichzeitig stattfindenden Wahlen 45 Euro. Bei vier gleichzeitig stattfindenden Wahlen wie beispielsweise der Kommunalwahl , sollen die ehrenamtlichen Helfer am Wahlsonntag 50 Euro erhalten, für ihre Tätigkeit am Montag nach der Wahl 30 Euro.

Der Verpflegungszuschlag für die Wahlhelfer bleibt bei 30 Euro. Die Mitglieder des Gemeindeausschusses erhalten 15 Euro für jede Sitzung, an der sie teilgenommen haben.

Aus Teilzeit wird Vollzeit

In der Finanzverwaltung wurde eine Stelle frei. „Es gingen viele Bewerbungen ein. Erste Vorstellungsgespräche fanden bereits statt“, sagte Ralf Kunzmann, Gräfenbergs Bürgermeister (FW) und Vorstand der Verwaltungsgemeinschaft. Besetzt werden soll die neue Stelle zum ersten September, spätestens zum ersten Oktober. Bisher war die Stelle mit 30 Stunden angesetzt. Aus der Teilzeitstelle soll nun eine Vollzeitstelle werden. Denn: „Da auch das Nahwärmenetz immer mehr Aufwand bringt, sollte die Stelle auf 39 Stunden aufgestockt werden“, erklärte Kunzmann.

Keine Gegenstimme

Am Haushaltsansatz würde sich nichts ändern. Im Gegenteil. Da die Nahwärmeversorgung vom Kommunalunternehmen KUG übernommen wird, wirkt sich das auch auf die künftige Vollzeitstelle aus. Diese wird dann zur Hälfte von der VG übernommen, die andere Hälfte vom KUG.

„Die VG wird sich 10,5 Stunden sparen“, sagt Kunzmann. Dem hatten die VG-Mitgliedsräte natürlich nichts entgegenzusetzen.