Der Vodafone-Sendemast nahe Wichsenstein kann gebaut werden. Einstimmig und ohne Diskussion stimmten die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses des Marktgemeinderates während der Sitzung am Dienstagabend nach vorhergehender Ortsbesichtigung dem Bauantrag für den gut 40 Meter hohen Funkmasten in Stahlgitterbauweise zu.

Im Vorfeld hatte es nach Bürgerprotesten eine erneute Standortsuche gegeben, weil der ursprünglich favorisierte Maststandort zu nah an der Wohnbebauung war. Nun wird der Sendemast auf dem Grundstück Flurnummer 136 der Gemarkung Wichsenstein gebaut, das laut Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (FW) etwa 560 Meter vom letzten Haus weg ist. Darauf habe man sich inzwischen mit dem Mobilfunkbetreiber geeinigt.

Im Landschaftsschutzgebiet

Neben dem Masten werden auf einer Fläche von 1,20 mal 3 Metern noch die notwendigen Schaltschränke errichtet. Das Grundstück liegt im Landschaftsschutzgebiet innerhalb eines Biotops, weil es jedoch ein privilegiertes Bauvorhaben im Außenbereich ist, kann der Mast dort trotzdem gebaut werden.

Zum Grundstück führt ein bisher nicht ausgebauter Feld- und Waldweg, der auf einer Breite von 3,50 Metern plus Bankette ausgebaut wird. Daher wurde dem Bauantrag nur unter der Auflage zugestimmt, dass die notwendigen Versorgungsleitungen auf Kosten des Mobilfunkbetreibers verlegt werden müssen.